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Gekürzte Fassung des Rundschreibens vom 17.12.02

Themenübersicht


Liebe Ballettfreunde,

das Jahr 2002 neigt sich dem Ende zu. Die erste Premiere dieser Spielzeit, LA BAYADERE, haben wir erlebt. Es ist eine wunderschöne historische Ballettaufführung, lebendige Tanzgeschichte geworden. Das illusionistische Bühnenbild erzeugt eine verblüffende Tiefenwirkung, wie sie im 19. Jahrhundert üblich, aber für unsere "modernen" Augen durchaus ungewohnt war. Die aufwendige Ausstattung insgesamt beeindruckte sehr. Es ist, als ob die Bilder aus Ballettbüchern plötzlich dreidimensional bewegt werden. Natalia Makarova bezieht sich auf Marius Petipa, hat aber sehr wohl ihre eigenen Vorstellung verwirklicht, wie die Geschichte von Nikija, Solor und Gamsatti durch Tanz erzählt werden soll. Das wird deutlich, wenn man das Video mit der Choreografie von Rudolf Nurejew zum wohlwollenden Vergleich heranzieht. Nurejew beruft sich ebenfalls auf Petipa, aber bei ihm bekam das Ballett an der Pariser Oper ein vollkommen anderes Gesicht. Vladimir Malakhov hat - bemerkenswerterweise am gleichen Tag wie das HAMBURG BALLETT bei uns - in Berlin seine Fassung von LA BAYADERE herausgebracht, die ebenfalls sehr bejubelt wurde.
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Gregor Seyffert

Der Tänzer Gregor Seyffert wird den Deutschen Tanzpreis 2003 erhalten, wie eine Pressekonferenz am 4. Dezember in Essen bekannt gab. Die feierliche Verleihung des etablierten Preises findet am 22. März 2003, um 18 Uhr im Aalto Theater statt. Das Programm wird Gregor Seyffert selbst solistisch, aber auch seine Company und Studenten der Staatlichen Ballettschule Berlin gestalten. Seyffert, 1967 in Berlin geboren, wurde von 1978 bis 1987 an der Ballettschule in Berlin unter Professor Martin Puttke ausgebildet. An der Komischen Oper arbeitete er mit Tom Schilling zusammen, bekannt wurde er unter anderem durch die Choreografien seines Vaters Dietmar Seyffert "Clown Gottes" und "Über das Marionettentheater". Seit dem Frühjahr 2002 ist Gregor Seyffert künstlerischer Leiter der Staatlichen Ballettschule Berlin.
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325 Jahre Staatsoper Hamburg

Am 2. Januar 2003 wird die Hamburgische Staatsoper 325 Jahre alt, sie ist damit das älteste Opernhaus Deutschlands. An diesem Abend findet eine NUSSKNACKER-Vorstellung statt.

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Ehrenpreis für John Neumeier

John Neumeier erhielt den mit 40.000 Euro dotierten Ehrenpreis der dänischen Wilhelm Hansen Stiftung.

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Gret Palucca

"Ich will nicht hübsch und lieblich tanzen", das Zitat von Gret Palucca wurde bezeichnenderweise zum Titel eines 55-minütigen Dokumentarfilms über die bekannte Tänzerin, Choreografin und Pädagogin. Zum Teil unveröffentlichte Filmausschnitte, Aussagen von Zeitzeugen (u.a. Leni Riefenstahl) und Schülern (u.a. Dietmar Seyffert, Arila Siegert) verbindet der Palucca-Experte Ralf Stabel zu einem aufschlussreichen Portrait, das auch die Auseinandersetzung mit umstrittenen Themen wie die Mitwirkung bei der Olympiade 1936 und Paluccas Haltung in den verschiedenen politischen Systemen nicht scheut. Der in Zusammenarbeit mit Konrad Hirsch entstandene Film ist als Video zum Preis von 19,95 Euro zu beziehen über: Hirsch-Film, Elisabethstraße 8 b, 01324 Dresden, Fax 0351-268 51 17, oder e-mail: hirsch@dresden-film.de

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Video: La Bayadere in der Choreografie von Nurejew

Wer an der Nurejew-Choreografie von LA BAYADÈRE interessiert ist, kann das Video zum Preis von Euro 41,00 bestellen bei: Ulrich Steiner Verlag, Obersteinbach 5 a, 51429 Bergisch Gladbach, Telefon 02207-91 00 74 oder per e-mail unter usteiner@tanzmedien.de

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Termine

Der nächste jour fixe der Lola Rogge Schule, "Fixed Fri's" genannt, findet am Freitag, 10. Januar 2003 statt. Tanzfilme im Großformat und Gespräche über Tanz bilden das Programm.
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In der Kampnagelfabrik werden im Januar 2003 zwei interessante Tanzveranstaltungen aus Afrika zu sehen sein: Vom 15. bis 18.1. zeigt die "Compagnie salia ni seydou" aus Burkina Faso das Stück "Weeleni, l'appel"; und vom 23. bis 25.1. ist "Die sprechende Trommel" von "The Alajotas Dance Company" aus Nigeria zu erleben. Karten können unter der Telefonnummer 27 09 49 49 bestellt werden.
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Ballettreisen

Stralsund

nach Stralsund vom 19. bis 20. Januar 03.

DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME läutet das neue Ballettreisejahr ein. Alle Teilnehmer haben bereits eine Reisebestätigung von Frau Jessenberger erhalten.
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Essen

nach Essen zur Verleihung des Deutschen Tanzpreises an Gregor Seyffert, am Sonnabend, den 22. März 2003 !! Leider überschneidet sich dieser Termin mit unserer München Reise. Wir überlegen noch ob wir evtl. getrennt beide Reisen machen ? Ideal wäre natürlich am 22. März nach Essen zu fahren und am 23. März nach München weiter zu reisen. Diejenigen, die dann nicht mit nach München möchten, könnten nach Hamburg zurück fahren. Obwohl wir erst in 3 Monaten diese Reise antreten werden, ist eine Änderung der gebuchten Züge ohne hohe Stornokosten nicht mehr möglich. Herr Mehdorn nimmt uns so die flexible Reisefreiheit. Aber alles wird billiger !! Der ist ja noch schlimmer als Ron Sommer. Frau Jessenberger bemüht sich zwar dieses Problem evtl. noch zu lösen, aber es besteht keinerlei Aussicht. Heute Vormittag kann man weder telefonisch, noch persönlich eine Auskunft erhalten. Riesige Warteschlangen vor den Reisezentren machen jedes Pläne schmieden zunichte. Reisende, die jetzt noch Ihre Weihnachtsreise buchen wollen erleben ihr blaues Wunder. Im Januar Rundschreiben melden wir uns zu diesem Thema wieder.
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München

nach München vom 22. März bis 26. März 2003 zum PORTRAIT JOHN NEUMEIER und LES BALLETS DE MONTE CARLO. Auch für diese Reise haben alle Teilnehmer ihre Bestätigungen erhalten.
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St. Petersburg

nach St. Petersburg vom 09. bis 16. Juli. Inzwischen haben alle vorangemeldeten Reiseteilnehmer das Reiseangebot erhalten. Irgend jemanden habe ich allerdings vergessen und weiß nicht wen. Bitte rufen Sie uns an, entweder in der Gurlittstraße Tel. 24 50 77 ( Antwortbeantworter ) oder bei Herrn Wiermann, auch wenn Sie nicht auf der Voranmeldeliste stehen, werden wir Ihnen gerne das Angebot zusenden. Wir rechnen noch mit wenigen Restplätzen. Allerdings müssen wir eine Teilnehmerliste Anfang Januar abgeben, um die Hotelzimmer und auch die Flüge zu sichern. CVJM hat aufgrund der Städtepartnerschaft ein bevorzugtes Kontingent an Zimmern zur Verfügung, so dass wir im Hotel Moskwa bestens untergebracht werden.(in neu eingerichteten Zimmern). 2003 ist der 300jährige Geburtstag der Stadt St. Petersburg und eine große Gästeschar wird erwartet. Man arbeitet mit Hochdruck an den Vorbereitungen. Vor kurzem erschien in der St. Petersburger Zeitung eine Liste der Geschenke, welche die Stadt zu erwarten hat. Darin war auch das Gastspiel des HAMBURG BALLETTS aufgeführt, welches mit drei Produktionen ausgestattet im Marijinskij Theater die Petersburger erfreuen wird. Die Kameliendame/ Nijinsky/ Die Möwe stehen vom 8. bis 16. Juli dort auf dem Programm. Eine Mammutleistung für die Tänzer, die einen Tag nach unserer Nijinsky-Gala zu diesem Gastspiel nach St. Petersburg abreisen werden.
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Weitere aktuelle Veranstaltungshinweise

Archiv mit Rundschreiben (gekürzte Fassungen!)

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Letzte Aktualisierung: 19.04.03, [ddd]