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Gekürzte Fassung des Rundschreibens vom 07.03.03

Themenübersicht


Liebe Ballettfreunde,

bitte entschuldigen Sie, dass wir uns nach der Mitgliederversammlung erst heute wieder bei Ihnen melden, der Monat Januar war etwas turbulent und vor meiner dreiwöchigen Reise im Februar war ein Rundschreiben nicht mehr zu schaffen.

Das Kurzrundschreiben vom 15. Januar hatte leider eine Postlaufzeit von bis zu 8 Kalendertagen. Einige von Ihnen hatten die Mitteilung erst einen Tag nach unserer Versammlung erhalten und erfuhren nicht mehr rechtzeitig, dass an diesem Tag die Überreichung des Verdienstkreuzes vom Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Frau Senatorin Dr. Horáková, in Anwesenheit von Herrn Neumeier stattfand. Ich habe von Ihnen viele Gratulationen erhalten für diese Auszeichnung und bedanke mich bei allen sehr herzlich. Auf alle schriftlichen Glückwünsche werde ich in diesen Tagen noch persönlich antworten.

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Mitgliederversammlung vom 22.01.03

So begann also unsere diesjährige Mitgliederversammlung mit einer Auszeichnung, die mir der Bundespräsident verliehen hat, für mein ehrenamtliches Engagement seit nunmehr 27 Jahren als Vorstandsvorsitzender der BALLETTFREUNDE HAMBURG e.V. Es ist nicht nur für mich eine besondere Ehre, sondern für alle, die unserem Verein angehören, insbesondere allen Vorstandsmitgliedern und Helfern, die uns bei der Bewältigung der Vereinsarbeit unterstützt haben.

Daher lautete auch das Motto dieser Mitgliederversammlung "Motivation und Verpflichtung" für eine Aufgabe, die wir uns selbst gestellt haben und für die Sie alle, entsprechend unserer Satzung, eintreten, die Kunst des Balletts zu unterstützen.

Christina Weiss, in ihrer neuen Aufgabe als Staatsministerin für Kultur in Berlin, sagte kürzlich in einer Gesprächsrunde in Hamburg:

"Kultur braucht Vermittlung durch Kulturpolitik. Kulturpolitik baut Brücken. Die Menschen müssen informiert werden, damit sie sich mit Kultur auseinandersetzen."

Ferner sagte sie u. a: "Kultur ist etwas Besonderes! Eine Gesellschaft, welche die Begegnung mit diesem Energiefeld an Kreativität für Wellness-Genuss und Design-Ambiente aufgibt, hat keine Zukunft."

So deutlich, knapp und präzise ist kaum jemand zuvor auf den Punkt gekommen, der für uns nichts Neues ist, denn wir haben unsere Arbeit, entsprechend unseren Möglichkeiten, stets danach ausgerichtet.

Dass wir als Ballettfreunde nun von höchster staatlicher Stelle eine Anerkennung erfahren haben, ist auch etwas Besonderes, wie es von Ihnen auch in den Briefen an mich zum Ausdruck kam. Diese Bestätigung ist Grund zur Freude und Ansporn für vieles, was unser Verein auch in Zukunft noch erreichen kann und erreichen wird.

Im Verlaufe der Versammlung kamen wir dann auf die bevorstehenden Vorstandswahlen zu sprechen, die zu Beginn des nächsten Jahres stattfinden werden. Wie Sie wissen, habe ich schon vor einigen Jahren davon gesprochen, mich von der Arbeit des Vereinsvorsitzenden zurückzuziehen. Die Bemühungen um eine Nachfolge blieben bisher ohne Erfolg, und wir beschlossen in der Mitgliederversammlung 1999, die Amtszeit des Vorstandes um 2 Jahre zu verlängern und 2001 den Vorstand nochmals für 3 Jahre zu wählen. Da auch in Zukunft zu erwarten ist, dass die Tätigkeiten vielfältiger werden, ist eine Veränderung in der Besetzung des Vorstandes unausweichlich geworden. Daher werde ich mich nicht wieder zur Wahl stellen. Um Kandidaten für die Wahl im Jahr 2004 zu benennen, haben wir vorgeschlagen, eine Findungskommission ins Leben zu rufen, die sich ausschließlich damit beschäftigt, innerhalb und evtl. auch außerhalb des Mitgliederkreises, Kandidaten für einen neuen Vorstand, insbesondere für einen neuen Vorsitzenden, zu suchen und aufzustellen. Es darf erwartet werden, dass uns Frau Renate Dreher (Administration) und Frau Marjetta Schmitz-Esser (Planung und Durchführung eigener Veranstaltungen) erhalten bleiben. Frau Hannelore Zand als Schriftführerin möchte jedoch aus dem Vorstand ausscheiden. Es wäre m.E. erforderlich, einen weiteren Vorstandsposten für den Bereich Internet und Vereinsmitteilungen einzurichten.

Es muss sorgfältig überlegt werden, für welche Zuständigkeiten welches Vorstandmitglied verantwortlich handeln soll. Das Findungsgremium hätte ca. 7 Monate Zeit, bevor wir Ihnen als Mitgliedern im November das Ergebnis bekannt geben können.

Eine konstituierende Sitzung für dieses Gremium haben wir im April vorgesehen. Um allen Mitgliedern Gelegenheit zu geben, an dieser Aufgabe mitzuarbeiten, bitten wir Sie, sich für diese Sitzung telefonisch anzumelden. Sie erhalten dann eine entsprechende Einladung.

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Ballettreise München/Essen

Inzwischen bereiten wir die nächsten Ballettreisen vor. Alle Teilnehmer für die kombinierte Reise am 22. März nach Essen und München erhielten bereits Ihre Bestätigungen. Wir konnten noch erreichen, die Hinreise zur Tanzpreisverleihung in Essen am 22.03.03 an GREGOR SEYFFERT zu ermöglichen und fahren über diesen Umweg nach München. Einige Teilnehmer, die bereits eigene Termine in München geplant haben, fahren am 22.03. von Frau Jessenberger begleitet, wie ursprünglich vorgesehen den direkten Weg.

Wir treffen uns dann dort am nächsten Tag zur Eröffnung der Münchener Ballettwoche. Inzwischen wurden auch die Titel der Ballette bekannt gegeben.

Der Premierenabend am 23.03.03 PORTRAIT JOHN NEUMEIER beinhaltet die Ballette

DÄMMERN Mu. Alexander Skrajabin, (1973 in Hamburg, Uraufführung 1972 in Frankfurt).

IN THE BLUE GARDEN, und JUPITER-SINFONIE als Uraufführung, während wir am 25.03.03 das Gastspiel LES BALLETS DE MONTE CARLO von Christoph Maillot CENDRILLON sehen werden. Am Tag zuvor würde sich Herr Ivan Liska freuen, uns am Tag der offenen Tür beim Bayerischen Staatsballett begrüßen zu können. Als der beste Zeitpunkt an diesem Tag wurde uns die Uhrzeit gegen 16:00 Uhr genannt.

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Ballettreise St. Petersburg

Unsere Ballettreise nach St. Petersburg am 09.07.03 rückt nun auch immer näher. Der CVJM Reisedienst hat Ihnen vor einigen Tagen bereits die Bestätigungen zugeschickt. Wir werden Ihnen demnächst auch die Visa–Anträge zusenden. Bitte prüfen Sie schon jetzt, ob Ihr Reisepass noch eine ausreichende Gültigkeit hat: 3 Monate über den Reisetermin hinaus, also bis ca. Mitte September! Sie benötigen für den Visum-Antrag ein Passbild.

Das Programm in St. Petersburg wird immer wieder geändert. Wir hoffen, dass langsam die endgültigen Vorstellungstermine festgelegt werden. Jetzt soll mit dem NIJINSKY Ballett begonnen werden an drei Abenden hintereinander, dann DIE MÖVE ebenso drei Mal, und am Vorabend unserer Abreise DIE KAMELIENDAME.

Drei Ballettproduktionen mit sieben Vorstellungen in acht Tagen, das ist schon ein Mammutprogramm! Irgendwas wird sich sicher noch ändern. Ich werde voraussichtlich im Mai in St. Petersburg sein, um u.a. auch andere Programme in Erfahrung zu bringen, die für uns interessant sein können.

Für diese Reise sind noch 3 Plätze vorhanden, 1 Doppelzimmer und 1 Einzelzimmer, welche der CVJM Reisedienst als Reservierung bis zum 31. März halten kann. Danach sind Spätbuchungen nicht mehr möglich. Die Hotelzimmer sind in diesem Sommer besonders begehrt, da die Stadt ihren 300 Geburtstag feiert. Wer also noch gerne mit uns reisen möchte, rufe bitte Herrn Wiermann an.

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Gemäldeausstellung "Deutsche Baumeister in St. Petersburg"

Nicht nur wissenswert für unsere Teilnehmer der Reise nach Russland, sondern auch für alle, die an den Deutschen Baumeistern in St. Petersburg interessiert sind:

Dem 300. Jahrestag der großen Stadt St. Petersburg gewidmet, ist eine Gemälde-Ausstellung der Gruppe "Widerspiegelung": Deutsche Baumeister in St. Petersburg des 18. - 20. Jahrhunderts.

Die Deutsch-Russische Gesellschaft in Hamburg e.V. veranstaltet diese Ausstellung vom 14. März bis 23. März 03 in der Evangelischen Akademie Nordelbien, Esplanade 15

Eröffnung am 14. März, 18:00 - 20:00 Uhr

Ich würde mich freuen, Sie dort um 18:00 Uhr begrüßen zu können.

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Natalia Dudinskaja gestorben

NATALIA DUDINSKAJA ist im Alter von 91 Jahren am 29. Januar in St. Petersburg gestorben. Wir hatten mehrmals die Freude, Natalia Dudinskaja begegnen zu dürfen, als sie zusammen mit ihrem Mann Konstantin Sergejew lange Jahre die Waganova Akademie geführt hat. Beide gehörten während der Zeit der Sovjetunion zur ersten Garnitur der erfolgreichsten Tänzern. Später wurde N. Dudinskaja in der Akademie tätig, wo sie selbst vormals von Agrippina Waganova zur Tänzerin (Examen 1931) ausgebildet wurde. Vielleicht erinnern Sie sich noch an eine Ballettwerkstatt in Hamburg, in der sie und ihr Mann uns Schüler aus der Theaterklasse der Waganova Schule vorstellten. Zuletzt erlebten wir sie im Mariinskij - Theater, anlässlich einer Ballett-Gala, an der Absolventen teilnahmen, aus der Ballettschule, die für den "Petersburger Drill" weltbekannt wurde. Noch im vorigen Jahr hat sie an der Akademie unterrichtet. Eine Ära ist zu Ende.

Am 26. März um 21.40 Uhr wird der Fernsehsender ARTE unter dem Titel "Maja Plissetzkaja Assoluta" ein Porträt der berühmten Ballerina ausstrahlen. Maurice Béjart bezeichnete die 1925 in Moskau geborene Tänzerin als "letzte lebende Legende des Tanzes".

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Neumeier wird Ehrenmitglied der Semperoper

Anlässlich der Premiere von "Ein Sommernachtstraum" in der Semperoper in Dresden hat Intendant Christoph Albrecht John Neumeier zum Ehrenmitglied der Sächsischen Staatsoper ernannt. "John Neumeier hat dem Ballett Dresden seit 1992 acht Choreografien anvertraut, zwei davon als Geschenk" hieß es in Albrechts Begründung.

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Letzte Aktualisierung: 06.05.03, [ddd]