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Gekürzte Fassung des Rundschreibens vom 10. September 2004

Themenübersicht


Liebe Ballettfreunde

nun ist der Sommer vorüber, leider zu schnell und mit zu wenig Sonnenschein. Ich will hoffen, dass Sie alle trotzdem gut erholt in die neue Saison starten.

Unser erster kleiner Ausflug geht am Freitag, 15. Oktober nach Schwerin, wo unsere ehemalige Stipendiatin Jelena Stupar im Ballett "Das Bildnis des Dorian Gray" tanzen wird. Es ist für uns immer wieder eine große Freude zu sehen, wie die von uns geförderten Schüler ihren Weg auf die Bretter der Bühnen, "die die Welt bedeuten", machen. Die ausgezeichnete Ausbildung im Ballettzentrum ist eine denkbar gute Visitenkarte für die jungen Künstler. Wir können stolz darauf sein, durch unsere Spendengelder einen wesentlichen Beitrag für ihre Karriere geleistet zu haben.

Ich habe erst einmal dreißig Eintrittskarten der ersten Kategorie à 31 Euro für uns geblockt.

Da wir die Option auf die Karten nur bis zum 30. September haben, sollten Sie, wenn Sie Interesse an der Busfahrt haben, das beiliegende Anmeldeformular an Herrn Rüter einsenden.

Die dann folgende Reise führt uns wie angekündigt am Samstag, 20. November, mit dem Bus nach Stralsund. Dort werden wir übernachten und am 21. November Ralf Dörnens hochgelobtes Ballett über die schillernde südamerikanische Malerin Frida Kahlo in einer Nachmittagsvorstellung sehen werden. Anschließend geht es dann gleich zurück nach Hamburg. Auch dazu bitte ich um baldige Anmeldung mit beiliegendem Formular.

Zur Bournonville-Reise nach Kopenhagen schreibt Ihnen Herr Wiermann weiter unten ausführlich.

Ich freue mich, Sie nun bald wiederzusehen, auch zu unseren Gesprächsabenden, Ihre

Marjetta Schmitz-Esser

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Erika-Milée-Stipendium

Frau Ziegler teilt uns mit: Herr Neumeier hat für dieses Jahr Marissa Jiménez aus Mexiko für unser Stipendium vorgeschlagen. Sie ist siebzehn Jahre alt und kommt in die Theaterklasse VII. Sie war mit einem Teilstipendium bereits hier gewesen, musste aber zurück in ihre Heimat, weil ihre Eltern den Rest nicht aufbringen konnten. Unser Stipendium ermöglicht es nun dem sehr begabten Mädchen, seine Ausbildung an der Ballettschule fortzusetzen.

Die Freude darüber sollte uns Anlass sein, auch in dieser Saison mit "warmer Hand und heißem Herzen" zu spenden. An Formularen dafür mangelt es jedenfalls nicht. Sie sind dieser Ausgabe unseres Rundschreibens beigefügt.

[Marjetta Schmitz-Esser]

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Wir erinnern an ... François Klaus

In der kommenden Spielzeit wird ein "Sommernachtstraum" wiederaufgenommen. Das weckt Erinnerungen an François Klaus, den Oberon/Theseus der Uraufführung von 1977. François Klaus hat uns wohl alle begeistert. Er war nobel, groß, männlich, ein unglaublich guter Partner, der zartfühlend jeder Ballerina Glanz verlieh. 1972 war er als erster Solist nach Hamburg gekommen, ein Jahr früher als Neumeier, und tanzte u. a. Hauptrollen in verschiedenen Balanchine-Balletten.

Zahlreiche Rollen schuf Neumeier für ihn; nur einige können hier Erwähnung finden: Prinz Désiré in "Dornröschen", König Artus in "Artussage", Oliver in "Mozart und Themen aus Wie es Euch gefällt". Besonders wichtig für François Klaus war die Erarbeitung der Hauptrolle in John Neumeiers Ballett "Dritte Sinfonie" von Gustav Mahler.

Seine Ausbildung hat François Klaus in seiner Heimatstadt Cannes bei Julie Sedova und in Monte Carlo bei Marika Besobrazova erhalten. Erste Engagements führten ihn nach Genf und nach Paris, bis ihn John Cranko nach Stuttgart und später nach München verpflichtete. Dort erhielt er seine ersten solistischen Aufgaben, wie z. B. den Prinzen in "Schwanensee".

Nach seiner Hamburger Zeit ging er 1991 als künstlerischer Direktor ans Staatstheater Bern. Drei Jahre später gründete er seine eigene Compagnie. 1997 wurde ihm die Position des künstlerischen Direktors des Queensland Ballet in Australien angeboten, das er seit 1998 erfolgreich leitet.

Die Daten zu dieser Kurzbiographie lieferte uns dankenswerterweise Telse Hahmann, Dramaturgin des Hamburg Balletts.

[Marjetta Schmitz-Esser]

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Ballettreisen

In den letzten Wochen haben wir uns intensiv mit dem neuen Reiseprogramm beschäftigt und freuen uns Ihnen anbieten zu können:

wie Ihnen dies Frau Schmitz-Esser schon oben mitgeteilt hat.

Außerdem bieten wir Ihnen eine 4 Tages-Reise nach Kopenhagen am Donnerstag, den 9. Juni bis Sonntag, den 12. Juni 2005 zum BOURNONVILLE-FESTIVAL, anlässlich des 200sten Geburtstages von August Bournonville. Herr Rüter hat sich zusammen mit Herrn Wiermann intensiv mit der Kopenhagenreise beschäftigt. Erstaunlicherweise ist unser bewährtes Hotel bereits ausverkauft, es ist jedoch gelungen im gleichwertigen Hotel NEPTUN Zimmer zu reservieren, welches ebenfalls in nur 5 Gehminuten zur alten Oper liegt, wo die Vorstellungen zum Bournonville-Festival stattfinden. Erfreulicherweise hat sich Frau Lis Körte bereit gefunden uns nach Kopenhagen zu begleiten und uns dort auf unseren Auflügen und Stadtbesichtigungen zu führen. Wir werden also in Dänemark’s Hauptstadt wieder bestens betreut.

Drei Hotelübernachtungen/ Frühstück im Hotel NEPTUN. Busfahrt mit REISERING HAMBURG nach Kopenhagen einschl. Fähre von Puttgarden nach Rödby, alle Ausflugsfahrten (ohne Eintrittsgelder.)

Beim Rahmenprogramm haben wir noch einige Termine freigehalten, da wir noch nicht wissen, welche Ausstellungen und evtl. Sonderveranstaltungen rund um den 200. Geburtstag von August Bournonville stattfinden werden. In jedem Fall werden wir einen Ausflug nach Lousiana machen und am letzten Tag das kleine Hoftheater besichtigen. Als wir kürzlich mit Frau Körte zusammen waren, hatten wir so viele Programmpunkte auf dem Zettel, die in einer Woche nicht zu schaffen gewesen wären. So werden wir das Optimale für Sie zusammenstellen, ohne Sie dabei zu überfordern. Es wird sicher wieder eine sehr schöne Reise. Wegen der Buchungen sind wir allerdings schon knapp mit der Zeit, daher bitten wir Sie, sich schon jetzt für diese Reise zu entscheiden. Die Eintrittskarten haben wir bis zum 1. Oktober an Hand, daher wären wir für umgehende Anmeldung dankbar bis 29. September 2004!

Die Reise ist für eine Mindestteilnehmerzahl von 28 Personen kalkuliert.

Reisepreis siehe Anmelde-Formular.

Bitte senden Sie Ihre Anmeldungen an: Herrn Udo Rüter

Auch für die Reisen nach Schwerin und Stralsund ist eine umgehende Anmeldung erforderlich, für Schwerin sofort und für Stralsund bis zum 20. Oktober 2004.

Wir freuen uns sehr wieder mit Ihnen zu verreisen.

[Willy Wiermann]

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Kartenservice

Hier erlauben wir uns einen Hinweis zu den Bestellungen der Karten für die Ballettwerkstätten und die Nijinsky-Gala, die Sie über Frau Behr anfordern können. Wie Sie wissen, beruht die Möglichkeit, vor dem Beginn des allgemeinen Vorverkaufs die Kartenbestellungen der Ballettfreunde einzureichen, auf einem Entgegenkommen der Staatsopernkasse. Es ist jedoch nur möglich, pro Mitglied zwei Karten zu bestellen. Grundsätzlich handelt es sich nur um eine verbesserte Chance, auf diese Weise Karten zu erhalten. Daher kann es manchmal vorkommen, dass nicht alle Wünsche erfüllt werden können. Da es sich um ein Entgegenkommen der Staatsopernkasse handelt, ist es vollkommen unangebracht bei der Kasse unter Berufung auf die Ballettfreunde Beschwerde zu führen, weil die Benachrichtigungskarten noch nicht abgesendet sind oder ähnliches. Jeder sollte verstehen, dass so etwas den guten Willen nicht gerade fördert. Dass wir vom Vorstand alles versuchen werden Ihre Wünsche zu erfüllen, ist selbstverständlich.

[Marjetta Schmitz-Esser]

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Kurznachrichten und Veranstaltungshinweise

Die neue Spielzeit auf Kampnagel wird am 6. Oktober mit "Joe" eröffnet, einem Werk des kanadischen, 2002 verstorbenen Choreographen Jean-Pierre Perreault. Das Stück für 35 Tänzer stammt aus dem Jahr 1984, dauert 70 Minuten und ist ohne Musik konzipiert. Kartenbestellungen unter Telefon 040/27 09 49 49.

Für alle vier außereuropäischen Tanzgastspiele der kommenden Spielzeit bietet Kampnagel das "Top-Tanz-Ticket" zum Preis von 48 Euro an. Damit kann man außer "Joe" dann im November Bruno Beltrao/Grupo de Rua de Niterói aus Brasilien, im Januar 2005 Boyzie Cekwana/The Floating Outfit Project aus Südafrika und im März 2005 die berühmte israelische Batsheva Dance Company erleben.

Kurator des Kampnagel Sommerfestivals "Laokoon" 2005 wird Alvaro Restrepo, der kolumbianische Tänzer, Choreograf und Leiter einer Schule für Zeitgenössischen Tanz.

Anläßlich ihres 100. Geburtstags 2004 ist eine Broschüre über Helga Swedlund erschienen mit dem Titel "Der Tanz ist unsterblich". Am 15. August dieses Jahres wurde Swedlund in Holm, ihrem ehemaligen Wohnort nahe Wedel, in Tanz und Wort gewürdigt. Seit 1932 war Swedlund Ballettmeisterin und Choreographin am Hamburger Stadttheater, das ab 1934 Staatsoper hieß; dort wirkte sie bis 1940 und wiederum nach dem Krieg. Die Broschüre ist zum Preis von 8 Euro zu beziehen über: Kulturverein Holm e.V., Schulstraße 12, 25488 Holm.

Lola Rogge Schule: Die diesjährigen Absolventen zeigen ihre Tanzsoli am 11. September um 19:30 Uhr, in der Lola Rogge Schule im Kiebitzhof, Landwehr 11-13, der Eintritt kostet 8 bzw. ermäßigt 5 Euro.

Am 2. Oktober werden die Abschluß-Choreographien der Absolventen um 20 Uhr im Altonaer Theater gezeigt, Karten für die ca. dreistündige Veranstaltung sind zu 11 bzw. ermäßigt 8 Euro nur über das Altonaer Theater erhältlich unter Telefon 040/39 90 58 70.

Das Projekt der Berliner Philharmoniker mit Sir Simon Rattle und 250 Kindern und Jugendlichen aus Berlin, die unter der Anleitung des Choreographen Royston Maldoom "Le Sacre du Printemps" tanzten, ist in einem Film dokumentiert worden. Unter dem Titel "Rhythm is it! – You can change your life in a dance class" kommt er ab dem 16. September 2004 in die Kinos.

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Dance Now" (Herbst 2004) widmet sich dem Leben und Werk des bedeutenden Choreographen Sir Frederick Ashton, der am 17. September 100 Jahre alt geworden wäre.

Am 18. September findet die Erste Hamburger Theaternacht statt. Viele der bekannten Hamburger Bühnen bieten ein Programm von 19:00 bis 1:00 Uhr, die Buslinien 401 – 405 pendeln in diesem Zeitraum zwischen den teilnehmenden Theatern und dem Gerhart-Hauptmann-Platz. Das gesamte Programm ist zu finden unter www.hamburger-theaternacht.de. Tanz gibt es in der:

Am 18. September ist auch wieder einmal "Tag der offenen Tür" im Ballettzentrum Hamburg – John Neumeier. Von 14.00 bis 18.00 Uhr gibt es folgende Angebote:

Und im Rahmen der Theaternacht geht es abends im Ballettzentrum gleich weiter: Zwischen 19:00 und 20:15 Uhr sowie zwischen 20:30 und 22:00 Uhr ist der Eintritt jederzeit möglich, man erhält Einblicke in Proben für die Saisoneröffnung am 24. September 2004 in Hamburg und in die Vorbereitungen des Gastspiels in Dortmund mit der "Matthäus-Passion".

[Dagmar Fischer]

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Spende der Ballettfreunde Hamburg am 14.05.2004 über EUR 30.000,-

Für die Mitglieder, die am 14.05.2004 die Freude hatten bei der Bühnenprobe zu den "Ersten Schritten" und der anschließenden Übergabe unserer Spende durch Frau Schmitz-Esser an Herrn Neumeier dabeizusein, zur Erinnerung und für die anderen Mitglieder als Ersatz zwei Fotos, die liebenswerterweise von Lea, der Tochter von Frau Fischer, aufgenommen wurden.

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Weitere aktuelle Veranstaltungshinweise

Archiv mit Rundschreiben (gekürzte Fassungen!)

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Letzte Aktualisierung: 27.11.04, [ddd]