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Gekürzte Fassung des Rundschreibens vom Juli 2006

Themenübersicht


Liebe Ballettfreunde,

mit der Ballettgala, dem Höhepunkt der 32. Ballett-Tage, ging die Saison zu Ende. Wir alle können nun die Sonne genießen und in Ruhe noch einmal unsere wunderschönen Erlebnisse Revue passieren lassen. Bewegend war der Abschied von Jirí Bubenícek, den das Publikum gar nicht von der Bühne gehen lassen wollte und mit Standing Ovations feierte. Da ist so manche Träne geflossen. Auch Publikumsliebling Yukichi Hattori verlässt uns nun. Jirí geht nach Dresden und Yukichi nach Calgary (Kanada). Beiden wünschen wir weiter viel Glück.

Das erste Halbjahr unserer Vereinstätigkeit kann sich sehen lassen. Zwölf neue Mitglieder durften wir begrüßen, so dass wir nun insgesamt 358 zählen. Wir haben gut gebuchte Reisen unternommen, - nach Kiel, Mainz, Dessau und Rovereto. Interviews gab es mit Silvia Azzoni und Alexandre Riabko, mit Jirí Bubenícek, mit Indrani Delmaine und Telse Hahmann. Hinzu kommen die Teilnahme an den Ballettproben in der Oper und unsere Mittwochabende in der Gurlittstraße.

Wir legen diesem Rundschreiben wieder Überweisungsträger für das Erika-Milée-Stipendium bei, das jungen Tänzern der Ballettschule zugute kommt. Tanzbegabungen kommen ja nicht immer aus begüterten Familien, die das Geld für die Ausbildung aufbringen können, und da zu helfen, haben wir uns zur Aufgabe gemacht. Wie viel Freude uns zurückgegeben wird, wissen alle, die an den Trainingsstunden und Aufführungen in der Ballettschule teilgenommen haben. Jenen Mitgliedern, die schon einen Beitrag geleistet haben, danken wir hiermit ganz herzlich. Auch die kleinste Spende hilft weiter und ist willkommen.

Offensichtlich schlägt sich Ihre Unterstützung in direkt ablesbaren Erfolgen nieder, wie der folgende Brief von John Neumeier beweist. Die unterstützten Stipendiaten werden Eleven, erhalten also den Status, der gerne und – soweit es die Planstellen erlauben – oft zum Gruppentänzer im HAMBURG BALLETT führt. Und zukünftig jemandem aus Israel helfen zu können, scheint unter den aktuellen politischen Verhältnissen noch eine zusätzliche Dimension zu bekommen. Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit dem HAMBURG BALLETT auf dieser Ebene fortsetzen zu können.

Hier noch eine Vorankündigung! Am Sonntag, dem 8. Oktober, um 11 Uhr, zeigen wir in Zusammenarbeit mit Nele Lipp von Koïnzi-Dance im Metropolis-Kino einen Tanzfilm des französischen Choreografen Sidi Larbi Cherkaoui. Nähere Informationen dazu geben wir im nächsten Rundschreiben bekannt.

Einen erholsamen Sommer wünscht Ihnen nun mit herzlichen Grüßen, auch im Namen des Vorstands,

Ihre Marjetta Schmitz-Esser

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Reisen 2006 / 2007

Seit einigen Tagen studieren wir die Programme verschiedener Ballett-Compagnien für die kommende Spielzeit, die uns jetzt vorliegen. Die Auswahl ist nicht ganz einfach, da es bekanntlich schwer fällt, die Spreu vom Weizen zu trennen und wir –wenn es denn geht– für unsere Mitglieder die Rosinen herauspicken wollen.

Wir denken dabei nicht nur an mehrtägige Reisen zu den großen Compagnien in Berlin, München, Stuttgart oder Leipzig, sondern auch an Tagesreisen zu den kleineren Gruppen in unserer Nachbarschaft, wie z. B. an Urs Dietrich in Bremen oder Mario Schröder in Kiel. In unserem nächsten Rundschreiben werden wir Ihnen detaillierte Pläne vorstellen, damit Sie Ihre Jahresplanung vervollständigen können.

[Udo Rüter]

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Künstlergespräch mit Indrani Delmaine und Telse Hahmann

Relativ kurzfristig folgten Indrani Delmaine und Telse Hahmann der Einladung der Ballettfreunde Hamburg zu einem Gespräch mit Marjetta Schmitz-Esser am 27. Juni im Lichtwarksaal. Beide Mitarbeiter des HAMBURG BALLETT unterrichteten während des mehrmonatigen Projekts „Focus on YOUth“ an der Gesamtschule Allermöhe, Indrani Delmaine zusammen mit Christian Schön in der 5. und 6. Klasse, Telse Hahmann und Yukichi Hattori in der 7. Klasse. Die beiden Gäste berichteten über Höhen und Tiefen des Probenprozesses, über John Neumeiers Ziel, die Ballettschule und die Gesamtschüler in einer Aufführung von „Romeo und Julia“ zusammen zu führen – und über die Grenzen des ambitionierten Projekts. Einen ausführlicheren Text werden wir den Berichten aus dem Ballettgeschehen beilegen.

[Dagmar Fischer]

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Focus on YOUth

Im Rahmen der „Erste Schritte“-Vorstellung am 17. Mai 2006 kamen dann „Romeo und Julia“ auf die Bühne der Hamburgischen Staatsoper. Jede Allermöher Schülerin trug ein T-Shirt mit der Aufschrift „Julia“, entsprechend war jeder Schüler aus Allermöhe Romeo. Neben der bekannten Ballettmusik von Serge Prokofjew hatte John Neumeier Songs von Simon & Garfunkel ausgewählt, außerdem spielte die Percussion Band der Allermöher Schule und einige Schüler bereicherten die Klangcollage um einen kurzen Rap. Dass zwei Welten aufeinander prallen würden, hatte ja System: Die Montagues und Capulets, die Ballett- und die Gesamtschüler sowie die zahlreichen Begegnungen zwischen Romeos und Julias. Und über die Waghalsigkeit des Vorhabens machte sich beim HAMBURG BALLETT auch niemand Illusionen. Wenn man die bereichernden Erfahrungen nimmt, die jeder jugendliche Teilnehmer aus dem Projekt mitgenommen hat, war es ein großer Erfolg. Doch im zweiten Teil des Abends kamen die Gesamtschüler etwas zu kurz. Aber: Eine „Erste Schritte“-Vorstellung gehört seit vielen Jahren traditionell der Ballettschule des HAMBURG BALLETT und soll deren Schüler ins beste Licht rücken. Was zählt, ist die gute Idee und die lobenswerte Tatsache, dass hier in Hamburg Pionierarbeit auf diesem Gebiet geleistet wurde. Für die Jugendlichen, die in Allermöhe weiterhin tanzen wollen, wird es Kurse im Angebot geben, und auch Indrani Delmaine hat sich bereit erklärt, hin und wieder Workshops dort zu geben.

[Dagmar Fischer]

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"Entfesselt"

Sehr gut organisiert hatte Frau Walkowiak den Besuch im Museum für Kunst und Gewerbe, und sehr gut besucht war er auch. Die Ausstellung mit dem Titel „Entfesselt – Expressionismus in Hamburg um 1920“ war außerordentlich beeindruckend. Das Herzstück der Schau stellten die sogenannten Vollmasken des Künstlerpaares Lavinia Schulz und Walter Holdt, die in den 20er Jahren mit ihren Maskentänzen in eine ähnliche Richtung strebten wie der viel bekanntere Oskar Schlemmer und „Das Triadische Ballett“. Lothar Schreyer, Lehrer von Lavinia Schulz und Leiter der „Sturmbühne“, lehrte zeitweise am Bauhaus wie Schlemmer. Wir hatten das Glück, Athina Chadzis als kundige Führerin durch die Räume zu bekommen, sie ist Autorin des einzigen Buches über das Paar Schulz/Holdt. Sie konnte immer wieder den großen Zusammenhang herstellen, zu der alle Gebiete der Kunst erfassenden Strömung des Expressionismus sowie zur gesellschaftlichen und politischen Situation damals in Hamburg. Aber auch Details, die in keinem Buch stehen, teilte sie uns mit, so über die Begegnung mit dem Sohn von Schulz und Holdt, der nach dem spektakulären Fund der Masken auf dem Dachboden des Museums die Stadt Hamburg besuchte, um das Vermächtnis seiner Eltern zu sehen; er hatte sie ja schon als Kind verloren, weil Lavinia Schulz 1924 ihren Mann erschoss und dann die Waffe gegen sich selbst richtete.

Das tragische Ende dieser Künstlerlaufbahn steht in so krassem Gegensatz zu den bunten, fantasievollen Masken, denen man die Lust an der Gestaltung ansieht. „Kunst ist schwer und soll anstrengen“, schrieb Lavinia Schulz, und sicher war es oft schwierig, ohne Einkünfte nicht nur zu überleben, sondern auch tagtäglich kreativ zu sein. Das strahlt „Skirnir“, die schwerfällige Rittergestalt, auch aus. Doch ein so tolles Geschöpf wie der „Toboggan“ oder der liebenswerte „Bibo“ können nicht von Menschen stammen, die nur trübselig um ihre Existenz gerungen haben.

Literatur:

[Dagmar Fischer]

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"Maskensturm"

Im Rahmen der „Erste Schritte“-Vorstellung am 17. Mai 2006 kamen dann „Romeo und Julia“ auf die Bühne der Hamburgischen Staatsoper. Jede Allermöher Schülerin trug ein T-Shirt mit der Aufschrift „Julia“, entsprechend war jeder Schüler aus Allermöhe Romeo. Neben der bekannten Ballettmusik von Serge Prokofjew hatte John Neumeier Songs von Simon & Garfunkel ausgewählt, außerdem spielte die Percussion Band der Allermöher Schule und einige Schüler bereicherten die Klangcollage um einen kurzen Rap. Dass zwei Welten aufeinander prallen würden, hatte ja System: Die Montagues und Capulets, die Ballett- und die Gesamtschüler sowie die zahlreichen Begegnungen zwischen Romeos und Julias. Und über die Waghalsigkeit des Vorhabens machte sich beim HAMBURG BALLETT auch niemand Illusionen. Wenn man die bereichernden Erfahrungen nimmt, die jeder jugendliche Teilnehmer aus dem Projekt mitgenommen hat, war es ein großer Erfolg. Doch im zweiten Teil des Abends kamen die Gesamtschüler etwas zu kurz. Aber: Eine „Erste Schritte“-Vorstellung gehört seit vielen Jahren traditionell der Ballettschule des HAMBURG BALLETT und soll deren Schüler ins beste Licht rücken. Was zählt, ist die gute Idee und die lobenswerte Tatsache, dass hier in Hamburg Pionierarbeit auf diesem Gebiet geleistet wurde. Für die Jugendlichen, die in Allermöhe weiterhin tanzen wollen, wird es Kurse im Angebot geben, und auch Indrani Delmaine hat sich bereit erklärt, hin und wieder Workshops dort zu geben.

Literatur:

[Dagmar Fischer]

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Die 32. Hamburger Ballett-Tage

Die mit Spannung erwarteten „Jewels“ entpuppten sich zur Eröffnung der diesjährigen Hamburger Ballett-Tage in der Tat als kostbare Juwelen des Tanzes. Eine Choreografie von George Balanchine sehen zu können, ist immer eine Besonderheit. Der Bewegungsfluss bei den „Smaragden“ war unnachahmlich, und die „Rubine“ funkelten frech und frisch, vor allem Dank Silvia Azzoni und Sascha Riabko.

Natürlich glänzten die „Diamanten“ zum Schluss, und Heather Jurgensen ist eine Tänzerin, die dem Idealbild Balanchines am nächsten kommt, wenn man die Ballerinen dieses Abends sieht.

Für ein ungewöhnliches Gastspiel war in diesem Jahr die „Bill T. Jones / Arnie Zane Dance Company“ aus New York zuständig. Weniger die Tänzer sorgten für Unmut, als vielmehr die vierköpfige Band mit ihrer so genannten Hardcore Musik. Für Liebhaber klassischer Klänge war das mehr als ungewohnt. In einem Schuppen auf der Bühne waren die Musiker untergebracht, während die neun Tänzer, ein Schauspieler und Bill T. Jones höchstpersönlich, im Vordergrund agierten. Die Tänzer bewegten sich auf hohem Niveau, technisch virtuos und stark im Ausdruck. Bill T. Jones übernahm immer wieder die Rolle des Sprechers, der von Katastrophen berichtete: Von großen, weltbewegenden, wie dem Untergang der Titanic, aber auch von ganz persönlichen, wie sie seine Jugend im rassistischen Süden der USA prägten.

Die Nijinsky-Gala sorgte für Tränen, und in diesem Jahr nicht nur für solche der Rührung, sondern auch aus ehrlicher Trauer: Publikumsliebling Yukichi Hattori wurde verabschiedet, er wird nach dem Sommer zusammen mit seiner kanadischen Freundin Galien Johnston in ihrer Heimat tanzen. Und dem scheidenden Ersten Solisten Jirí Bubenícek bereitete das Hamburger Publikum Standing Ovations – der Abschied Richtung Dresden wurde ihm schwer. Beide Tänzer zeigten sich an diesem Abend noch einmal in einem längerem Ausschnitt aus John Neumeiers „Nijinsky“, Jirí Bubenícek in der Titelrolle und Yukichi Hattori als dessen Bruder Stanislaw.

Beeindruckend auch die ersten Visitenkarten jener vier Tänzer, die in der kommenden Spielzeit zum HAMBURG BALLETT gehören werden: Kusha Alexi und Amilcar Moret Gonzalez ernteten stürmischen Applaus nach ihrem Pas de deux aus William Forsythes „In the Middle, Somewhat Elevated“; Carolina Agüero und Dario Franconi stellten sich mit einem Pas de deux aus „Don Quixote“ vor.

Yaroslav Ivanenko choreografierte vor zwei Jahren für sich und seine Partnerin Heather Jurgensen das „Ne m’oublie pas“, die neue Facette des Tänzers und seine kleine Choreografie kamen sehr gut an beim Publikum.

Als die zurzeit berühmteste Ballerina der Welt kündigte Moderator John Neumeier dann Sylvie Guillem an, jedoch, ihre Interpretation seiner „Kameliendame“ blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Viel überzeugender tanzte sie in dem von Russel Maliphant für sie kreierten modernen Solo „Two“.

Mit Schlussapplaus brachte es die Nijinsky-Gala auf fünfeinhalb Stunden, denn natürlich sollte weder Mozart in seinem Jubiläumsjahr zu kurz kommen noch der Querschnitt durch Werke John Neumeiers.

[Dagmar Fischer]

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Kurznachrichten

Nachdem YAROSLAV IVANENKO im vergangenen Jahr bei den MUSIKTAGEN HITZACKER als Choreograf debütierte, wurde er zur 61. Ausgabe des Musikfestivals 2006 mit einem Auftragswerk bedacht. Zur Eröffnung am 29. Juli, um 19.30 Uhr im Konzertsaal Verdo, wird „The Sea Inside“ gezeigt, Musik Benjamin Brittens dominiert den Abend. Wie schon 2005, wird es einen Wechsel aus reiner Musik und Tanz zu Musik geben: Serenade op. 31 für Tenor, Horn und Streichorchester (mit Tanz); Sea Interludes op. 33 a Nr. I und II eingerichtet für Kammerorchester erklingt ohne Tanz; Les Illuminations op. 18 für Tenor und Streichorchester (mit Tanz). Diese abendfüllende Kreation ist eine schöne Bestätigung für den Tänzer des HAMBURG BALLETT. Er tanzt selbst auch in seinem Stück, gemeinsam mit Heather Jurgensen sowie Vanessa Curado, Masa Kolar und Zoran Markovic vom Ballett der Staatsoper Hannover.

Karten erhalten Sie über Musiktage Hitzacker, Tel.: 05862 - 941 und den Ihnen bekannten Vorverkaufsstellen und Reisebüros.

Mit drei Choreografien im Programm gastiert die MARTHA GRAHAM DANCE COMPANY vom 8. bis 13. August in der Hamburgischen Staatsoper.

In „Embattled Garden“ schuf Martha Graham 1958 ihren ganz persönlichen Garten Eden, ihr Paradies zeigt Adam und Eva – die weibliche Hauptrolle tanzte sie natürlich in der Uraufführung selbst. „Acts of Light“ von 1981 bricht mit allem bis dahin Graham-Typischen, bedeutungslos neoklassisch wird mit dem besonderen Lichtfall auf bestimmte Körperteile der Tänzer gespielt. „Chronicle“ dagegen ist als klare Reaktion auf den deutschen Faschismus zu sehen. Die Nazis hätten 1936 ihr Kulturprogramm zur Olympiade gern mit einem Gastspiel der bereits populären Martha Graham geschmückt, doch die Choreografin sagte ab, mit einem unmissverständlichen Hinweis auf die Verfolgung der Juden als Begründung: „...es wäre mir unmöglich, in diesem Moment in Deutschland zu tanzen“, schrieb sie in einem Brief. Stattdessen schuf sie „Chronicle“, das eins ihrer weniger bekannten Werke blieb. „Sketches from ‚Chronicle’“ aus dem Jahr 1936 werden in Hamburg zu sehen sein.

Martha Graham starb 1991, sie zählt zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts; nach 14 Jahren gastiert die älteste Truppe Nordamerikas erstmals wieder in Deutschland. Karten von 43 bis 79 Euro sind erhältlich unter Telefon 040-30 05 16 66.

Vom 15. bis 27. August folgt als zweite Opernhaus-Sommerbespielung „TANGUERA“, ein Musical, das die Geschichte des argentinischen Nationaltanzes in einer Choreografie von Mora Godoy erzählt. Karten zwischen 22,40 und 60 Euro unter Telefon 040-30 05 16 66.

Der Film „Rhythm is it!“ machte ROYSTON MALDOOM international bekannt. Doch auf das, was er damals in Berlin mit Kindern und Jugendlichen auf die Beine stellte, möchte der britische Choreograf nicht reduziert werden. „Community Dance“ heißt sein Arbeitsfeld, und eine Community schließt alle Menschen ein, also Junge und Alte, Gesunde und Kranke, vom Leben Beschenkte und auch Benachteiligte. In dem jüngsten Hamburger Projekt „Can Do Can Dance“ wird Royston Maldoom mit vier Kollegen, die seit Jahren mit ihm arbeiten, fünf verschiedene Gruppen unterrichten: Senioren, Grundschüler, Menschen mit Behinderung, junge Migrantinnen und männliche Jugendliche ohne Schulabschluss tanzen täglich mehrere Stunden über einen Zeitraum von drei Wochen. Die Proben beginnen am 24.8., am Ende des Prozesses wird Royston Maldoom alle fünf Gruppen für die Vorstellung zusammenführen.

„Can Do Can Dance“ im Schauspielhaus Hamburg

am Sonnabend, 16.9. um 19.30 Uhr, am Sonntag, 17.9. um 11 Uhr.

Am 12. Oktober 2006 ist Kinostart des Films „Absolute Wilson“, der den Regisseur und Theatermacher ROBERT WILSON porträtiert. Seine legendäre Inszenierung des „Black Rider“ am Hamburger Thalia Theater schrieb Theatergeschichte. Der Film begleitet den Künstler, doch nähert er sich auch dem Menschen Robert Wilson, darüber hinaus kommen Weggefährten zu Wort, wie der Musiker David Byrne, die Publizistin Susan Sontag, der Komponist Philip Glass, die Opernsängerin Jessye Norman und der ehemalige Intendant der Pariser Oper, Charles Fabius.

[Dagmar Fischer]

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Letzte Aktualisierung: 30.09.06, [ddd]