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Gekürzte Fassung des Rundschreibens vom September 2007

Themenübersicht


Liebe Ballettfreunde,

viel zu schnell geht der Sommer dem Ende entgegen. Wenn ich aus dem Fenster schaue, sieht es schon sehr herbstlich aus, sogar Schnee ist in den Bergen angesagt. Wir aber haben unser Ballett und können uns auf die neue Saison freuen. Ein interessantes, vielseitiges Programm ist vorbereitet.

Jelena-Ana Stupar, unsere ehemalige Stipendiatin, hat mich angerufen und sagte, dass es ihr ein Herzensanliegen sei, ihre ehemaligen Gönner bei einer Vorstellung in Schwerin begrüßen zu können. Sie ist ganz stolz, dass sie für die Hauptrolle der Julia in „Romeo und Julia“, Choreografie Young Soon Hue, ausgewählt worden ist. Für uns sind Karten zur Nachmittagsaufführung am Sonntag, dem 18. November, reserviert. Außerdem werden wir Gelegenheit haben, uns nach der Vorstellung mit Jelena im Theater zu treffen. Sicherlich ist Ihnen noch die Schweriner Aufführung von „Dorian Gray“ im Oktober 2004 in Erinnerung, wo sie das Mädchen tanzte, in das sich Dorian Gray zu verlieben scheint. Ich soll Sie alle ganz herzlich von Jelena grüßen. Sie ist bis heute so sehr dankbar für das Erika-Milee-Stipendium, das ihr den Weg nach oben ermöglicht hat.

In Zusammenarbeit mit Nele Lipp von Koïnzi-Dance war es möglich, einen Besuch des Deutschen Tanzfilm-Instituts Bremen zu arrangieren. Termin für die Fahrt ist Sonnabend, der 1. Dezember. Das Institut ist das zweitgrößte Tanzfilmarchiv der Welt, nach dem von New York, welches dort der Public Library angegliedert ist. Das Bremer Institut unterstützt mit seiner umfangreichen Sammlung die Arbeit von Choreografen, Tanzcompagnien, Theatern, Fachjournalisten und Fernsehanstalten. Es hilft bei der Produktion und Restaurierung von Tanzvideos und Filmen, erstellt Dokumente von Aufführungen (z. B. von John Cranko, William Forsythe, Amanda Miller und vielen anderen) und realisiert alle zwei bis drei Jahre mit Unterstützung des ZDF-Theaterkanals das „Tele-Tanzjournal“. Davon gibt es mittlerweile sieben Ausgaben. Dies alles ist der Initiative einer einzigen Person zu verdanken, nämlich Heide-Marie Härtel, die in ihrem Engagement durch wechselnde Mitarbeiter unterstützt wird. Als ausgebildete Tänzerin der Tanzakademie Köln und studierte Kulturwissenschaftlerin wird sie es sein, die uns durch das Haus führt und an Hand von Filmbeispielen einen Vortrag zum Thema hält: „Tanzgeschichte Deutschlands im Bild“. Großzügigerweise wird von uns kein Eintritt verlangt, wohl aber ist eine freiwillige Spende willkommen.

Tags darauf, am Sonntag, dem 2. Dezember um 11 Uhr, wird Frau Härtel dann im Hamburger Metropolis-Kino für uns einen Vortrag zum Thema halten: „Das Bild der Bewegung – Tanz und Film begegnen sich“, den sie mit Filmbeispielen unterstützt. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Kurz: Das wird ein ganz besonderes Wochenende für uns Freunde des Tanzes! Ich freue mich und setze auf Ihr Interesse und zahlreiches Erscheinen. Anmeldeformulare für die Fahrten nach Schwerin und Bremen liegen diesem Rundschreiben bei.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre Marjetta Schmitz-Esser

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Reiseplanung - Kiel - Schwerin - Bremen

Kiel

Tagesfahrt nach Kiel am Mittwoch, dem 17. Oktober 2007

Das Queensland Ballett Australien gastiert mit „Cloudland“ im Opernhaus Kiel

Für die Fahrt nach Kiel haben sich 42 Teilnehmer angemeldet.

Anmeldeschluss war der 14. August 2007

Schwerin

Tagesfahrt nach Schwerin am Sonntag, dem 18. November 2007

Ballett: "Romeo und Julia" im Staatstheater Schwerin

Choreografie: Young Soon Hue

Musik: von Sergej Prokofjew

Wir werden Gelegenheit haben, uns nach der Vorstellung mit Jelena-Ana Stupar, unsere ehemalige Stipendiatin, die die Julia tanzt, im Theater zu treffen.

Hier die Daten für unsere Reise:

Abfahrt Hamburg Hbf 12:20 Uhr (RE, Gleis 6b)

Ankunft Schwerin Hbf 13:37 Uhr

Vorstellungsbeginn: 15:00 Uhr,

Vorstellungsende ca. 18:00 Uhr

Abfahrt Schwerin Hbf 20:19 Uhr (RE, Gleis 4a)

Ankunft Hamburg Hbf 21:38 Uhr

Ballettkarte und Bahnfahrt: Euro 37,00

Bei Interesse an dieser Tagesfahrt wenden Sie sich bitte schriftlich an: Udo Rüter, Nissenstr. 11, 20251 Hamburg

Anmeldeschluss: 20. Oktober 2007

Bremen

Besuch des Deutschen Tanzfilminstituts in BREMEN am Sonnabend, dem 1. Dezember 2007

Das Institut ist das zweitgrößte Tanzfilmarchiv der Welt, nach dem von New York, welches dort der Public Library angegliedert ist.

Thema: „Tanzgeschichte Deutschlands im Bild“

Es wird kein Eintritt verlangt, wohl aber ist eine freiwillige Spende willkommen.

Hier die Daten für unsere Reise:

Abfahrt Hamburg Hbf 13:15 Uhr (ME, Gleis 12)

Ankunft Bremen Hbf 14:29 Uhr

Abfahrt Bremen Hbf 18:28 Uhr (ME, Gleis 10)

Ankunft Hamburg Hbf 19:41 Uhr

Kosten für die Bahnfahrt: Euro 6,00

Bei Interesse an dieser Tagesfahrt wenden Sie sich bitte schirftlich an: Udo Rüter, Nissenstr. 11, 20251 Hamburg

Anmeldeschluss: 01. November 2007

Als Ergänzung hierzu:

Sonntag 02.12.2007, 11 Uhr Vortrag und Filmvorführung im Hamburger Metropolis Kino, Dammtorstraße

„Das Bild der Bewegung – Tanz und Film begegnen sich“

Der Eintritt ist frei

[Udo Rüter ]

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Bolero Flamenco - Gastspiel in der Hamburgischen Staatsoper

Die großen Theaterhäuser während der Sommerpause nicht unbespielt zu lassen, das ist mittlerweile schöne Tradition geworden in Hamburg. In diesem Sommer kam ein weiteres Mal das BALLET TEATRO ESPANOL DE RAFAEL AGUILAR in die Hansestadt. Der „Bolero“, Maurice Ravels musikalischer Ohrwurm, war bereits in Hamburg zu sehen; der 1995 verstorbene Choreograf Aguilar schuf sein Ballett zu dem weltbekannten Musikstück anlässlich des 50. Todestags des Komponisten; 2007 wurde die Hauptpartie mit dem Nachwuchstänzer Juan Carlos Calleja besetzt.

Dem Herz- und Mittelstück voran geht das halbstündige „El Rango“, hier verdichtet Aguilar das Drama „Bernarda Albas Haus“ von Federico García Lorca zu einem düsteren Sittenbild Spaniens.

Dritter und letzter Teil des Abends bildet die „Suite Flamenca“, eine schillernde Fiesta, die von Solisten und Ensemble durch verschiedenste Stimmungen geführt wird. Mal traurig, mal zornig tanzt die hervorragende Gruppe zur Live-Musik der Sänger, Gitarristen und Perkussionisten. Francisco Guerrero ist hier der herausragende Solist, der in einem eigenen Solo schelmischen Humor als neue Facette in den Flamencotanz bringt. Er gilt als choreografische Hoffnung, da Aguilar nur wenige Werke hinterließ.

[Dagmar Fischer]

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Veränderungen beim HAMBURG BALLETT

Der Tänzer Edvin Revazov, als Tadzio im „Tod in Venedig“ und natürlich als Parzival bestens in Erinnerung, wurde zum Solisten befördert; die Argentinierin Carolina Agüero, sie kam 2006 als Solistin nach Hamburg, ist zur Ersten Solistin aufgestiegen. Außer den profilierten Persönlichkeiten Heather Jurgensen und Niurka Moredo, die ja während der Nijinsky-Gala im Sommer verabschiedet wurden, hat Anja Behrendt Hamburg verlassen: Seit 1997 tanzte die gebürtige Rostockerin beim HAMBURG BALLETT, nun wechselte sie zur GAUTHIER DANCE COMPANY nach Stuttgart (Eric Gauthier verließ in diesem Jahr als Solist nach elf Jahren das Stuttgarter Ballett und gründete seine eigene Compagnie). Als Gruppentänzer fanden Carolina Mancuso und Percevale Perks beim NEDERLANDS DANS TEATER II ein anderes Engagement. Neu im Ensemble der Gruppentänzer sind nun Ben Shitrit und die drei Eleven vom Vorjahr, Marissa Jiménez, Anna-Lena Wieg und Matias Iaconianni. Als Eleven tanzen ab sofort Alexandr Trusch aus der Ukraine, die Japanerin Mayo Arii sowie die Koreanerin Yun-Su Park, beim HAMBURG BALLETT.

[Dagmar Fischer]

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Kurznachrichten

In Oberammergau gastierte das HAMBURG BALLETT am 21. und 22. Juli 2007 mit sehr großem Erfolg, rund 4000 Zuschauer sahen die beiden Aufführungen der „Matthäus-Passion“ in dem bekannten Wallfahrtsort.

Am 8. September laden Hamburgs Theater zum vierten Mal zur langen Theaternacht. Getanzt wird in der Hamburgischen Staatsoper: Von 19 Uhr bis 19.30 Uhr ist auf der Probebühne 1 unter Leitung von Marianne Kruuse die Ballettschule des HAMBURG BALLETT unter dem Motto „Vom Spielerischen bis zum Profi“ zu erleben. Die kleine Theaterstraße wird zum Biergarten samt Open-Air-Kino, dort wird das Programm aus dem Großen Haus auf eine Großbildleinwand übertragen: John Neumeiers „Die kleine Meerjungfrau“ ab 18 Uhr. Schließlich sind auf der Hauptbühne zwischen 21.30 Uhr und 22.05 Uhr Ausschnitte aus „Die kleine Meerjungfrau" zu sehen, John Neumeier moderiert die getanzten Beispiele.

Das Programmkino Abaton zeigt den Film über die Ballets Russes an folgenden drei Terminen: 14.10., 21.10. und 28.10.07, jeweils um 11 Uhr.

Am 24.07.2007 ist Frau Fridgart Rosenkranz im 92. Lebensjahr verstorben. Mit ihr waren die Ballettfreunde Hamburg verbunden, da sie unserem Verein aus dem Nachlass ihres Mannes, Rupert Rosenkranz, das Gemälde „Der dynamische Tanz“ übergeben hatte. Das Bild ließen wir rahmen und überreichten es in Anwesenheit von Frau Rosenkranz am 6. Dezember 1997 im Ballettzentrum Herrn Neumeier. Seither hängt es dort im Treppenhaus.

Der Dahliengarten Hamburg mit den mehr als 14.000 Dahlien in rund 600 verschiedenen Sorten bekommt ein neues Prachtexemplar hinzu: Eine zu den Dekorativ-Dahlien zählende, rosafarbene Züchtung wird nach Ballettdirektor John Neumeier benannt. Die Taufe der 120 cm hohen Pflanze findet am Sonntag, dem 9. September um 14 Uhr im Dahliengarten Hamburg statt (Ecke Luruper Chaussee/Stadionstraße). Der Eintritt in den Garten ist frei.

Royston Maldoom, Choreograf des Erfolgsfilms „Rhythm is it!“, stellt sein drittes Projekt in Hamburg vor: „Can Do Can Dance“ zeigt vom 25. bis 30.10. auf Kampnagel das Ergebnis aus der Arbeit mit Behinderten, jungen Männern ohne Schulabschluss sowie langzeitarbeitslosen Frauen. Karten unter Telefon 27 09 49 49.

[Dagmar Fischer]

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Weitere aktuelle Veranstaltungshinweise

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Letzte Aktualisierung: 22.04.09, [ddd]