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Gekürzte Fassung des Rundschreibens vom November 2007

Themenübersicht


Liebe Ballettfreunde,

der frühe Schnee auf den Bergen sagt mir an, dass schon wieder die Zeit gekommen ist für das letzte Rundschreiben in diesem Jahr.

Zunächst einmal haben wir den 6. Dezember, den Nikolaustag, an dem wir traditionell eingeladen sind, die Ballettschule im Ballettzentrum John Neumeier zu besuchen. Von 15.00 bis 18.00 Uhr haben wir die Gelegenheit, die Trainingsstunden der Tanzschülerinnen und Tanzschüler in den verschiedenen Ballettsälen zu verfolgen. Natürlich werden Sie auch unsere Stipendiaten sehen und sich von deren Fortschritten überzeugen können. Wussten Sie schon, dass 65 Prozent der Tänzerinnen und Tänzer der Compagnie aus der Ballettschule John Neumeier kommen? Das ist doch ein bemerkenswerter Anteil, zu dem auch wir immer wieder beitragen. Wie jedes Jahr, legen wir auch diesmal unserem Rundschreiben einen Überweisungsträger für das Erika-Milee-Stipendium bei und bitten Sie sehr herzlich, das Ihre zu tun. Begabten Schülern helfen Sie so, ihre Ausbildung zu vollenden. Auch kleine Beträge sind willkommen. Schon im Voraus ein großes Dankeschön allen Spendern!

Über die Spende erhalten Sie eine Bescheinigung, so dass Sie den Betrag als Sonderausgabe von den Einkünften bei Ihrer Steuererklärung absetzen können.

Sonst haben wir gemeinsam bis Mitte Dezember noch einiges vor. Zur Erinnerung ersehen Sie die Termine im Überblick aufgeführt auf der letzten Seite. Ich werde ab 16. November in Hamburg sein und freue mich auf das Wiedersehen mit Ihnen allen.

Schon jetzt wünsche ich allen Ballettfreunden, auch im Namen des Vorstands, eine gesegnete Weihnacht sowie ein friedvolles und für Sie erfolgreiches Neues Jahr.

Herzliche Grüße,

Ihre Marjetta Schmitz-Esser

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Punschabend am 05.12.07

Wie jedes Jahr veranstalten wir wieder den weihnachtlichen Punschabend, diesmal am Mittwoch, 5. Dezember, um 18.00 Uhr in der Gurlittstraße. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen zum gemütlichen Beisammensein bei Punsch, Gebäck und Weihnachtsmärchen.

[Marjetta Schmitz-Esser]

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Einladung zur Jahresmitgliederversammlung 2008

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Einzug der Jahresbeiträge 2008

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Ein berührendes Wiedersehen mit François Klaus in Kiel

„Ich bin sehr berührt, wieder in Deutschland zu sein!“ sagte François Klaus zu den Hamburger Ballettfreunden – nachdem sich der stürmische und spontane Applaus bei seinem Erscheinen gelegt hatte. Im Bistro des Opernhauses Kiel waren rund vierzig Ballettfreunde zu einem Imbiss eingekehrt. Und dort begrüßten François Klaus und seine Frau Robin White die Reisegruppe aus Hamburg aufs Herzlichste. Und dann erfuhren wir aus erster Hand einige interessante Details zum Stück des Abends, das Klaus vor drei Jahren choreografierte: „Cloudland“ erzählt die wechselvolle Geschichte des gleichnamigen Ballsaals, der in Australien Berühmtheit erlangte. Seit 1940 war der architektonisch eigenwillige Bau in Brisbane beliebter Treffpunkt tanzwilliger Besucher, bis er 1982, gegen massive Proteste der Bevölkerung, in einer Nacht abgerissen wurde.

Seit nunmehr zehn Jahren arbeitet das Ehepaar Klaus/White im australischen Brisbane: Er als Direktor und Chefchoreograf des QUEENSLAND BALLET, sie als künstlerische Beraterin. Aber fast jeder kannte die beiden noch als Erste Solisten des HAMBURG BALLETT, das sie 1991 verließen.

Die Gastspielreise der australischen Truppe startete mit dieser einzigen Vorstellung in Kiel, und die durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Der dortige Haus-Choreograf Mario Schröder begrüßte von der Bühne herunter sein Publikum – ausdrücklich und im Besonderen die aus Hamburg angereisten Ballettfreunde! Nach einleitenden Worten von François Klaus und einer kurzen Würdigung der Compagnie als „kulturelles Flagschiff Australiens“ durch den Australischen Botschafter sahen wir ein knapp zweistündiges Werk: Hervorragende Tänzer und eine glänzende Solistin schickten das Publikum auf eine Reise durch ein Stück Gesellschaftstanzgeschichte, dazu spielte eine Tanzkapelle live - wie im echten australischen Tanzpalast - Ohrwürmer wie „Sentimental Journey“ oder „Rock around the Clock“. Ganz egal, wie rockig oder modern die Musik auch klang, auf Spitzentanztechnik verzichtete der Choreograf in keiner Nummer. Und ganz nebenbei streute er bewegende menschliche Schicksale ein, die sich so oder ähnlich dort sicher abgespielt haben: Menschen verlieben sich beim Tanz; Liebende verlieren sich im Zweiten Weltkrieg; konkurrierende Kavaliere geraten in handfeste Auseinandersetzungen. Mit der angedeuteten Zerstörung des beliebten Treffpunkts endete die Inszenierung. Schnellen Schrittes eilten die Ballettfreunde danach zum Kieler Bahnhof, um noch knapp den gewünschten Zug zu erreichen, denn durch den längeren „Vorspann“ hatte die Aufführung eine halbe Stunde später begonnen als geplant. Gelohnt hat sich die Fahrt allemal: Sowohl wegen der einmaligen Choreografie als auch der berührenden Begegnung mit François Klaus und Robin White.

[Dagmar Ficher]

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Der „Deutsche Tanzpreis“ in Essen

Zum 25. Mal wird am 1. März 2008 der „Deutsche Tanzpreis“ in Essen verliehen. Für die Jubiläumsveranstaltung ist ganz sicher eine herausragende Gala geplant. Im nächsten Rundschreiben werden wir dazu ein Reise-Angebot unterbreiten.

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Kurznachrichten

Am 6. Oktober wurde John Neumeier in Baden-Baden der Herbert-von-Karajan-Musikpreis 2007 verliehen. Die Laudatio hielt Caroline von Monaco vor rund 2.400 Gästen, darin würdigte sie John Neumeier als einen der herausragendsten Choreografen der Gegenwart. Die Auszeichnung wird seit 2003 verliehen, das Preisgeld von 50.000 Euro muss zweckgebunden für die Nachwuchsarbeit verwendet werden. John Neumeier möchte das Preisgeld der "Stiftung John Neumeier" für die Erweiterung der wissenschaftlichen Sammlung und zur Bereicherung der Ausbildung in Tanzgeschichte an der Ballettschule des HAMBURG BALLETT verwenden. Außerdem soll es wissenschaftliche Studien oder Promotionsarbeiten ermöglichen. Eine Verbindung zwischen der Universität Hamburg und der Stiftung John Neumeier wird angestrebt.

Im Thalia Theater wurde am 22. Oktober der Rolf-Mares-Preis der Hamburger Theater 2006/2007 vergeben. In der Kategorie „Außergewöhnliche Leistungen Darstellerinnen“ würdigte die Jury Silvia Azzoni für ihre Leistung in John Neumeiers „Die kleine Meerjungfrau“. Namensgeber des Theaterpreises ist der 2002 verstorbene Professor Rolf Mares, der auf Leitungsebene in verschiedenen Hamburger Theatern wirkte. Jede/r der Ausgezeichneten erhielt 2.500 Euro.

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Weitere aktuelle Veranstaltungshinweise

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Letzte Aktualisierung: 22.04.09, [ddd]