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Gekürzte Fassung des Rundschreibens vom Juni 2012

Themenübersicht


Liebe Ballettfreunde,

ich freue mich sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass unsere in der Mitgliederversammlung angekündigte Ballett-Reise nach Duisburg/Dortmund nun fertig geplant ist.

In Dortmund erwartet uns eine internationale Gala anlässlich des 10jährigen Jubiläums von Ballettdirektor Xin Peng Wang. Dazu werden auch internationale Tanzstars erwartet. Wir hoffen auch auf ein Wiedersehen mit unserer ehemaligen Stipendiatin Ana-Jelena Stupar.

In Duisburg sehen wir „Ein deutsches Requiem“ von Martin Schläpfer, das jubelnde Kritiken in der Presse erfahren hat. Im Anschluss ein Auszug aus den Presseberichten des Theaters Düsseldorf/Duisburg zu dieser Choreografie.

„Bestes Saisonende je!“, schrieb Wiebke Hüster in der FAZ über Martin Schläpfers im Juli 2011 uraufgeführtes Ballett „Ein Deutsches Requiem“. Und die Süddeutsche Zeitung übertitelte die Kritik von Dorion Weickmann: „Auf Augenhöhe mit Gott. Martin Schläpfer verwandelt in Düsseldorf ‚Ein Deutsches Requiem‘ von Johannes Brahms in eine Schöpfungsliturgie.“ Der von Publikum wie Presse gleichermaßen umjubelte Ballettabend feiert im September 2012 seine Premiere im Theater Duisburg und steht ab Dezember auch im Opernhaus Düsseldorf wieder auf dem Programm.

Der Tod ist Trennung vom Anderen, er ist zugleich aber auch eines der größten Mysterien, Annäherung an das Unerforschliche, Kommunikation mit den Quellen des Seins und dem Unendlichen. Johannes Brahms spürte eine starke Affinität zu diesen Themen und näherte sich in zahlreichen Kompositionen immer wieder aufs Neue dem Geheimnis des menschlichen Lebens und Sterbens. Mit seinem in der vollständigen Fassung 1869 im Leipziger Gewandhaus uraufgeführten „Deutschen Requiem“ op. 45 nach Worten der Heiligen Schrift für Sopran, Bass-Bariton, Chor und Orchester schuf er eine Komposition, die in ihrer höchst individuellen Gestaltung innerhalb der Musiklandschaft des 19. Jahrhunderts singulär dasteht.

Ratlosigkeit, Resignation, Erdulden, aber auch Hoffen und Sehnen, Akzeptieren, Erbarmen und Trost – all das verwandelte Martin Schläpfer in seiner Auseinandersetzung mit Brahms’ Komposition in ein Ballett, das ein Tanzen in den Zwischenräumen ist. Dabei zeigt er – wie Angela Reinhardt auf www.tanznetz.de über die Uraufführung bemerkte, „nicht die Antwort“, sondern die Frage. „Sein Ballett ist weder getanzte Philosophie noch getanzte Religion.“ Wissend, dass es ein Ziel nie erreichen wird, ist es das eindringliche Suchen und Forschen nach den letzten Fragen des Menschseins in einer musikalisch-choreographischen Gedankenwelt, die in ihrem Reichtum an Imaginationen unerschöpflich scheint und aus deren Zweifel eine ganz eigene, melancholische Schönheit erwächst. Dabei entzieht sich Martin Schläpfer konsequent einer Ästhetisierung der Vergänglichkeit, um vielmehr die existenzielle Suche des Menschen im Kunstwerk aufzuzeigen. Mit dem Tanz, jener körperlichsten und zugleich flüchtigsten der Bühnenkünste, die am engsten verschwistert ist mit der Transzendenz, gelingt es ihm, in jene Risse und Klüfte des Lebens vorzudringen, in denen „etwas fehlt“ und die über das Gegebene weit hinausweisen.

Ich hoffe auf zahlreiche Beteiligung.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Marjetta Schmitz-Esser

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Ballett-Reise nach Duisburg/Dortmund im September 2012

Die Theatergemeinschaft der Städte Düsseldorf und Duisburg als Deutsche Oper am Rhein besteht seit 1956 und gehört zu den führenden Opern- und Balletthäusern Deutschlands.

Wir besuchen am 15.09.2012 die Vorstellung „Ein Deutsches Requiem“ von Johannes Brahms (Choreografie Martin Schläpfer) im Theater Duisburg und im Theater Dortmund am 16.09.2012 die Ballettgala.

Vorgesehen ist:

Wir wohnen im Hotel Mercure Duisburg mit Hallenbad und Restaurant mit internationaler Küche tgl. geöffnet von 6 bis 23 Uhr.

Das Hotel befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofs und des Theaters.

Interessantes Rahmenprogramm unter Vorbehalt:

Die genauen Zeitangaben des Rahmenprogramms bekommt jeder Teilnehmer bei Antritt der Reise. Details sind abhängig von der genauen Teilnehmerzahl.

Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen

Rückfragen bitte an Frau Ulrike Jessenberger unter Telefon 040 – 60 25 388.

Die Anmeldung sollte möglichst umgehend, jedoch bis spätestens 25. Juli 2012 bei WK-Reisen eingegangen sein:

BALLETTFREUNDE HAMBURG e.V.
c/o WK-Reisen – Hamburg-Würzburg
Reissgarten 4
97288 Theilheim

Die Eintrittskarten für die Vorstellungen können nicht länger reserviert werden.

[Ulrike Jessenberger, WK-Reisen]

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Letzte Aktualisierung: 25.11.12, [ddd]