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Gekürzte Fassung des Rundschreibens vom Juli 2016

Themenübersicht


Liebe Ballettfreunde,

viel zu schnell und wie im Flug ist die diesjährige Ballett-Spielzeit schon wieder Vergangenheit. Wir hatten große Aufführungen erlebt, wie die Premiere von „Duse“, und als letzten Höhepunkt die Uraufführung von „Turangalîla“. Dies war für uns alle sicherlich ein Erlebnis besonderer Art.

Auch dieses Jahr erlebten wir wieder eine großartige Gala zum Thema „Portraits in Tanz und Musik“. Nicht enden wollender Applaus war der Dank des Publikums für eine Gala, die jedenfalls ihren Namen verdient hat. Wir können uns nur verbeugen vor der großartigen Leistung der Tänzer und Tänzerinnen.

Darüber berichtet Frau Fischer ausführlich auf den nächsten Seiten.

Wie jedes Jahr, legen wir dem Rundschreiben Überweisungsträger für eine Spende zugunsten des Erika-Milee-Stipendiums bei. Ich brauche wohl nicht extra zu betonen, wie viel Freude uns die Leistungen der Ballettschüler bereitet. So bitte ich Sie ganz herzlich, unsere Tradition weiter zu führen und Ihren Beitrag zu leisten, um den jungen Talenten die Möglichkeit einer guten Ausbildung zu geben. Auch die kleinste Spende hilft.

Wir planen am 9. Oktober 2016 eine Tagesfahrt per Bus nach Oldenburg in Oldenburg zu dem Ballettabend: „Imago Suite“ / „4 Seasons“ (UA) mit Balletten von Alwin Nikolais und Antoine Jully.

Wegen der Theaterferien können wir zurzeit noch keine Karten reservieren. Trotzdem bitten wir Sie, sich bei Frau Dreher bis 15.08.16 (per E-Mail oder telefonisch 040-2101377) zu melden, damit wir uns bei entsprechender Teilnehmerzahl um einen Bus bemühen und wegen des relativ kleinen Theaters die Karten fix bestellen können. Auch Gäste sind willkommen. Über die Choreografen Alwin Nikolais und Antoine Jully fügen wir einen kurzen Auszug aus dem Programm des Theaters Oldenburg bei. Zum Ablauf der Fahrt und über die Kosten bekommen Sie dann rechtzeitig Bescheid.

Im Namen des Vorstands wünsche ich Ihnen eine schöne erholsame Ferienzeit und freue mich auf ein Wiedersehen im Herbst.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Marjetta Schmitz-Esser

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Ballett-Tagesfahrt am 9. Oktober nach Oldenburg i. O

Information:

Alwin Nikolais (1910-1993) ist der Vater des modernen abstrakten Balletts. Wie eine Chimäre steht Nikolais exemplarisch für ein Kunstschaffen, das sich bis heute immer stärker zwischen einzelnen Gattungen bewegt und die Vorzüge der Technik integriert. Nikolais war ein Theaterzauberer, der Bewegung und technische Tricks einsetzte. Sein kinetisch-visueller Ansatz war eine Vorwegnahme digitaler Experimente, in denen der Körper ein Element des Bühnensettings bildet. „Imago Suite (The City Curious)“ von 1963 zählt zu Nikolais' bekanntesten Werken, mit ihm gastierte er zudem 1968 erstmals mit seiner Compagnie in Europa. Darin entfaltet er seine ganze theatralische Magie.

Die BallettCompagnie Oldenburg ist die erste europäische Compagnie, die dieses Werk nun einstudiert. Alberto del Saz, heute Co-Direktor der Nikolais-Louis Foundation for Dance Inc. in New York und früher Tänzer bei Alwin Nikolais, wird die Rekonstruktion in Oldenburg selbst vornehmen.

Im zweiten Teil des Doppelabends wird zum ersten Mal eine gemeinsame Arbeit der BallettCompagnie Oldenburg und des verstärkten Opernchores unter der musikalischen Leitung von Chordirektor Thomas Bönisch auf der Bühne zu sehen sein. Unter dem Titel „4 Seasons“ tanzen die Tänzerinnen und Tänzer Choreografien von Antoine Jully zu live gesungenen A-Cappella-Werken. Diese werden passend zu den vier Jahreszeiten und ihren zugrunde liegenden Atmosphären und Stimmungen ausgewählt. Zu hören sind unter anderem Werke von Max Reger sowie das berühmte „Cloudburst“, zu deutsch Wolkenbruch, des Komponisten und Dirigenten Eric Whitacre, der auch an der Filmreihe „Fluch der Karibik“ mitwirkte.

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Ballettreisebericht Antwerpen vom 2. bis 6. Juni 2016

Dieses Mal fuhren wir mit dem Bus. Mit einem Warschauer Bus und dem Fahrer Marco, der eben dort auch zu Hause ist. Auch das ist Europa. Untergebracht waren wir im Hotel Lindner, ganz zentral hinter dem markanten Hauptbahnhof, den die Antwerpener seiner hohen Kuppel wegen „Kathedrale“ nennen – eine Sehenswürdigkeit für sich. Nach der Ankunft blieb uns noch eine Stunde zum Ausruhen. Dann setzten wir uns zum gemeinsamen Abendessen im Restaurant des Hotels zusammen. Die gute belgische Küche versetzte uns in beste Stimmung und signalisierte: Hier ist’s gut sein.

Am nächsten Tag war gleich volles Programm. Gleich nach dem Frühstück fuhren wir mit unserem Bus zum Hafen, wo uns unsere Führerin zur Stadtbesichtigung erwartete. Zu Fuß gingen wir zum Großen Markt und weiter in die Gassen der Altstadt. Nicht zu übersehen waren die herrlichen Schokoladenläden mit ihrem verlockenden Duft. Ein buntes Nebeneinander aller Völker beherrscht das Straßenbild. Auffallend die vielen Juden in unterschiedlichsten Gewändern. Antwerpen beherbergt die größte jüdische Gemeinde außerhalb Israels. Auch viele Afrikaner und Araber sieht man hier, aber auch Asiaten. Darin spiegeln sich der Hafen, der Handel mit Diamanten und Kaffee, Design und Mode, Kunst und modernes Bauen.

Nach der Mittagspause bestiegen wir ein stattliches Rundfahrtschiff, welches uns während einer dreistündigen Fahrt und mit begleitender Erklärung die Bedeutung und Größe des Scheldehafens nahe brachte. Den Abend beschloss eine Bier- und Käseverkostung in einem typisch flandrischen Restaurant. Ein exklusiv für uns bestellter Biersommelier hat uns erklärt, welcher Käse zu welchem Bier passt. Belgien gilt als das Land der tausend Biere.

Der folgende Vormittag galt der Besichtigung des Rubenshauses. Durch die Führung haben wir nicht nur viel über das Leben des großen Malers, seinen Reichtum und Lebensstil erfahren, sondern auch über den Alltag in Flandern während des 17. Jahrhunderts. Antwerpen besitzt seit kurzem ein neues Wahrzeichen, das wir unbedingt sehen mussten: Das MAS (Museum am Strom). Es steht an dem Ort, wo sich im 16. Jahrhundert das Lagerhaus der Hanse befand. Wir sahen ein Museum der ganz anderen Art. Es versteht sich als eine Begegnungsstätte der Menschen im Spiegel der vielseitig verflochtenen Beziehungen von Antwerpen zur Welt.

Am Abend kam einer der Höhepunkte unserer Reise, die Ballettvorstellung „Ravel“ im Opernhaus. Es tanzte das Ballet Vlaanderen. Das Programm bestand aus drei Teilen. Erstens „Exhibition“, nach Musorgskis „Die Bilder einer Ausstellung“ in der Bearbeitung von Maurice Ravel, Choreografie Sidi Larbi Cherkaoui; zweitens „Ma Mère: L’Oye“ (Meine Mutter Gans) und „Pavane pour une Infante défunte“, Musik Ravel, Choreografie Jeroen Verbruggen, und drittens „Boléro“, Musik Ravel, Choreografie Maurice Béjart.

Im ersten Stück fühlt sich der Zuschauer sofort in eine Bildergalerie des 19. Jahrhunderts versetzt; aus übergroßen vergoldeten Rahmen treten die Tänzer heraus und formen sich zu lebenden Porträts einer Ausstellung. Sidi Larbi Cherkaoui ließ sich bei seiner Choreografie von russischen Volkstänzen und von rituellen islamischen Derwisch-Tänzen inspirieren, woraus sich die ungewöhnlichen fliegenden Handbewegungen der Tänzer ergeben. Die Frauen bewegen sich wie Porzellanpuppen und erzeugen so die Illusion eines Bildes. Besonderen Eindruck hinterließ die Solistin Drew Jacoby als Dame im langen Gewande, die wie eine übergroße Königin die Bühne durchquert, durch einen stoffbespannten Rahmen tritt als wäre sie eine gemalte Figur. Am Ende verschlingt sie der Stoff.

Im Jahr 1910 komponierte Ravel „Ma Mère L’Oye“ für die Kinder Mimi und Jean des befreundeten Ehepaars Godebsky. Er bezieht sich dabei auf verschiedene französische Märchen, fast alle von Perrault. Dornröschen, Kleiner Däumling, Kaiserin der Pagoden, die Schöne und das Biest, Feengarten, Spinnradtanz. Versponnen, märchenhaft geheimnisvoll, fantastisch und unbestimmt begegnet uns dieses Werk von Jeroen Verbruggen.

Den „Bolero“ in der Choreografie von Béjart kennen wir alle. Den Bolero hatte Bejart 1961 für die jugoslawische Tänzerin Duska Sifnios choreografiert und 1979 die Idee gehabt, seinen Startänzer Jorge Donn die Hauptrolle tanzen zu lassen – für uns alle unvergesslich! Aber dieses Mal packte uns die Interpretation der Tänzerin Drew Jacoby dermaßen, dass alle den Atem anhielten. Sie beherrschte mit ihrer Präzision und Präsenz Bühne und Zuschauer. Es gab minutenlange Standing Ovations.

Am letzten Tag fuhren wir mit unserem Bus ins nahe gelegene Mechelen. Beim Stadtrundgang brachte uns dort ein Führer die Geschichte der Stadt nahe. Nach dem Mittagessen ging es weiter mit dem Bus zum nahe gelegenen Ursulineninstitut in Onze-Lieve-Vrouw-Waver, was sich als weiterer Höhepunkt der Reise erweisen sollte. Unter kundiger Führung verbrachten wir dort fast drei Stunden. Um 1900 als katholisches Mädchenpensionat für höhere Töchter gegründet und heute ein Höhere Schule für Jungen und Mädchen, kommt ihm heute der Rang eines Weltkulturerbes zu mit internationaler Ausstrahlung. Warum? In diesem Bauwerk kommt uns die Gesellschaft kurz vor dem kulturellen Zusammenbruch des Ersten Weltkriegs sozusagen noch einmal „zum Anfassen“ entgegen; alles zeugt von ihrem Reichtum, Luxus, Anspruch, belegt ihren feinen Kunstsinn, aber auch ihre soziale Bedrohung. Alle Zeugnisse sind noch im Original erhalten – der elegante Wintergarten mit Jugendstil-Glaskuppel samt exotischen Pflanzen und Originalmobiliar, Lampen, Keramik-Brunnen; nicht weniger als 37 Musikzimmer, jedes mit einem Klavier, zwei Hockern und einem Partitur-Schrank; eine Klosterkirche; eine imposante Ehrentreppe; das Schulmuseum mit Schaustücken für den Unterricht, und vieles, vieles mehr. Alle Stile der Zeit sind vertreten: Neo-Gotik, Neo-Romanik, Neo-Empire, Jugendstil und Art déco.

Den Tag beschlossen wir im nahen Lier mit der Besichtigung des Beginenhofs.

Wohlbehalten und ohne Zwischenfälle kamen wir am Abend an, bei schönstem Sonnenschein.

Wie immer hat Frau Jessenberger die Reise aufs Vorzüglichste organisiert.

[Marjetta Schmitz-Esser]

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Junge Choreografen im Ballettzenmtrum

Am 23. Mai 2016 waren wir Ballettfreunde im Ballettzentrum, wo uns drei Choreografien aus dem Programm der Jungen Choreografen gezeigt wurden.

Zunächst sprach ich mit dem Organisator Braulio Alvarez, Tänzer im Hamburg Ballett, über die sehr aufwändigen Vorbereitungsarbeiten bis zum Endprodukt, der Aufführung. Er gab uns einen interessanten Einblick in die Vielfalt der Arbeit. Die Tänzer haben mit zum Teil jungen Kostümdesignern gearbeitet, sie haben selbst die Musik ausgesucht und natürlich dabei an das vorhandene Budget gedacht.

Braulio Alvarez hat sich sehr herzlich bei unserem Verein bedankt für die großzügige Unterstützung, 1.000 Euro aus dem Vereinsvermögen und weitere 2.000 Euro Privatspende von Herrn Klemens Mandel.

Anschließend an unser Gespräch zeigte uns unser ehemaliger Stipendiat, Konstantin Tselikov, seine Choreografie: „Solo für Zwei“, getanzt von Madoka Sugai und dem Ersten Solisten des Hamburg Ballett, Alexandr Trusch. Sehr beeindruckend war die tänzerische Gestaltung. Auch die Choreografie zeugte von eigenen Ideen und unterschied sich von der Bewegungssprache Neumeiers.

Als zweites Stück sahen wir die Erstchoreografie „Bivio“ von Florencia Chinellato. Sie ist Solistin des HAMBURG BALLETT. Die große Freude für uns war, dass sie selbst zusammen mit Sasha Riva für uns getanzt hat.

Als drittes zeigte uns Winnie Dias, ehemalige Tänzerin beim Bundesjugendballett und heute Mitglied der Compagnie, „Meant to Fly“, getanzt von Futaba Ishizaki, Xue Lin, Nicolas Gläsmannn und Luca-Andrea Tessarini, alle sind Mitglieder des HAMBURG BALLETT.

Zum Schluss erzählten uns die drei Choreografen mit leuchtenden Augen ihre Motivation und Freude an der Arbeit. Man muss ja wissen, dass alles neben der hauptberuflichen Anstrengung in der Freizeit einstudiert wurde. Die Drei sagten uns auf meine Nachfrage, ob John Neumeier die Werke auch ansieht, bevor sie auf der Bühne gezeigt werden: „Ja – er gibt uns auch die letzte Politur.“

Für uns alle war dies wohl ein besonderer Abend, konnten wir doch die Tänzer ganz aus der Nähe erleben.

Mit großer Freude haben wir festgestellt, dass unsere Mitglieder zahlreich erschienen sind, um auch die große Anstrengung, die so ein Extra-Abend bedeutet, zu würdigen.

[Marjetta Schmitz-Esser]

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„Erste Schritte“ am Independence Day

2016 konnte der Nachwuchs gleich zwei Mal „Erste Schritte“ auf der großen Bühne der Hamburgischen Staatsoper machen: Vor den diesjährigen Ballett-Tagen am 14. Juni als reine Veranstaltung der Ballettschule des HAMBURG BALLETT sowie während der Ballett-Tage am 4. Juli als Treffen von Schülern aus fünf international renommierten Ballettschulen. Die Auswahl der Ausbildungsstätten war nicht zufällig, den gemeinsamen Nenner bildete John Neumeiers „Yondering“, das alle Schulen im Repertoire haben. Und diese Choreografie feiert 2016 ihren 20. Geburtstag.

Zu Beginn hieß es „Wir danken!“ Acht Lehrer der Ballettschule hatten mit Schülern aus allen Jahrgängen, also von der I. bis zur VI. Ausbildungsklasse sowie mit den beiden Theaterklassen VII und VIII zu Musik von Georges Bizet eine Etüde einstudiert, die auf täglichen Trainingselementen basiert und zum Schluss in einer Menschenpyramide gipfelt. Aus John Neumeiers Moderation erfuhr das staunende Publikum, dass 196 Mitwirkende an der Darbietung beteiligt waren. Und auch der Ballettchef dankte: Marjetta Schmitz-Esser und den Ballettfreunden Hamburg ausdrücklich für die langjährige Unterstützung!

Danach unternahmen die Hamburger Schüler „Eine Reise durch die Jahreszeiten“: Zu Alexander Glazunovs Musik „Les Saisons“ – eine Komposition für ein gleichnamiges Ballett, das Marius Petipa im Jahr 1900 am Marijinsky Theater in St. Petersburg uraufführte – bewegen sich zukünftige Tänzerinnen und Tänzer jeden Alters durch die vier Jahreszeiten, mit drei Protagonisten als tanzendem roten Faden: Einem Mädchen aus der Vorschule und zwei Jungen aus den Theaterklassen, die als Sportler und Clown gemeinsam durch sämtliche Szenen führen.

Im Winter ist das Leben in der Natur zunächst erstarrt, blattlose Bäume beherrschen die Bühne – und so mancher Ast erweist sich beim genauen Hinsehen als Bein eines jungen Schülers. Zwischen den Zweigen der dunklen Bäume lugt plötzlich hier und da ein leuchtendes Hellgrün hervor, das sich allmählich verlängert: junge Triebe bringen Bewegung in den Wald. Und mit dem einsetzenden Frühlingsregen kündigt sich die nächste Jahreszeit an; vorsichtig strecken Sonnenblumen und Krokusse erste Blütenblätter aus, wachsen langsam in die Höhe und stehen schließlich selbstbewusst auf dünnen, grünen Beinen: Winzig wirken die jüngsten Tänzerinnen der Vorschule auf der riesigen Bühne des Opernhauses. Die Allerkleinsten absolvieren ihren Auftritt als bunte Frühlingsblumen nicht anders als die Großen: mit rhythmischer Klarheit, komplizierten Raumwegen und präzisen, in diesem Fall kindgerechten Bewegungen als Teil einer homogenen Gruppe. Sie werden abgelöst von einer Gruppe Jugendlicher in Badeanzügen und deren sommerlichem Spiel. Eine der Badenixen und der Sportler aus dem Protagonisten-Trio kommen sich näher – da sind es nur noch Zwei, die durch das restliche Programm führen. Als erste Blätter vom Bühnenhimmel fallen, erobert ein Zirkus den Bühnenraum. Seiltänzerinnen, Clowns, Gewichtheber und Pferde absolvieren ihren Auftritt und sorgen für ein farbenfrohes Finale.

Es folgte die Präsentation der fünf eingeladenen Schulen, doch leider stimmte die Reihenfolge auf dem Programmzettel nicht mit jener auf der Bühne überein. Den Anfang machte (vermutlich) die Nationale Balletacademie Amsterdam mit „5“: Drei Mädchen und zwei Jungen tanzen lässig, kokett und sich neckend miteinander. In „Handel – a Celebration“ zeigte ein Paar der San Francisco Ballet School einen Pas de deux auf technisch hohem Niveau. Zwei Paare der Houston Ballet Academy überzeugten in dem modernen „Molto Espressivo“. Zu Bachs bekanntem „Air“ strahlten zwei Schüler der L’École de danse de l’Opéra national de Paris in einem Pas de deux, choreografiert von John Neumeier, mit enorm ruhiger Ausstrahlung. Schließlich sorgten Schüler von Canada’s National Ballet School in einer Choreografie von Demis Volpi zu Jazz-Standards für gute Laune.

Nach der Pause beherrschte „Yondering“ die Bühne. John Neumeier erläuterte, dass „looking out yonder“ über die Grenze schauen bedeute. Zur großen Überraschung des Publikums begann das mehrteilige Werk mit vier Tänzern, die vor zwanzig Jahren zur allerersten Besetzung gehörten: Yohan Stegli und Alexandre Riabko tanzten in Hamburg, Peter Dingle und Jason Reilly in Toronto die jeweilige Premiere. Im Folgenden vervielfältigte der Choreograf einige Rollen, so dass „Yondering“ zum internationalen Tanztreffen der sechs beteiligten Schulen wurde, inklusive einiger sehr junger Hamburger Schüler. Das Besondere: Die typisch US-amerikanische Atmosphäre der Pionierzeit der Choreografie passte perfekt zum Datum der Aufführung am 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag der USA – der zugleich auch der Geburtstag von Stephen Foster ist, dem Komponisten der Lieder, von denen sich John Neumeier zu „Yondering“ inspirieren ließ.

2016 ist es dem pädagogischen Team besonders gut gelungen, die kleinsten Ballettmäuse und die Absolventen in einem dreistündigen Tanzrausch ins beste Licht zu rücken.

[Dagmar Ellen Fischer]

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Uraufführung von „Turangalîla“

Platztausch in der Hamburgischen Staatsoper: Dirigent und Musiker agieren auf der Bühne, das HAMBURG BALLETT tanzt dort, wo sonst der Orchestergraben klafft. Dass sich die beiden Künste auf gleicher Höhe begegnen, sendet ein klares Signal aus: Hier ist etwas Gemeinsames entstanden! Das ist ebenso am Titel von John Neumeiers jüngstem Ballett ablesbar: „Turangalîla“ heißt es, so wie die Sinfonie von Olivier Messiaen, von der es inspiriert wurde. Die Uraufführung eröffnete am 3. Juli 2016 die 42. Hamburger Ballett-Tage und wurde mit lang anhaltendem Applaus begeistert aufgenommen.

Alles beginnt in angespannter Stille: Ein junger Mann – der Solist Christopher Evans – betritt aus dem Dunkel des Zuschauerraums über eine Treppe die Bühne. Dort setzt er zögernd seinen Fuß in die weiße Kreisfläche, die den Bühnenboden dominiert – der entscheidende Schritt in eine andere Sphäre, in eine Traumwelt vielleicht, oder der Anfang einer Reise durch die eigene Seelenlandschaft…

John Neumeiers Ballett will keine Geschichte erzählen, es fügt der spannungsgeladenen Musik eine tänzerische Ebene hinzu. Damit steht es in der Tradition der sinfonischen Ballette – wie jener zu den Mahler-Sinfonien, mit denen der Hamburger Ballettchef ein neues Genre begründete – und ist doch so ganz anders als alles, was der Choreograf bisher schuf. Aus dem Sanskrit stammt der ungewöhnliche Titel: „Turanga“ steht für die (schnell galoppierende) Zeit, „Lîla“ kann Spiel, aber auch Liebe bedeuten. Der Komponist überschrieb fünf der insgesamt zehn Sätze der Sinfonie mit Titeln, die das Wort „Liebe“ tragen, es gibt den „Garten des Liebesschlafes“ und die „Entfaltung der Liebe“; folglich steht die Liebe in unterschiedlichen Spielarten auch im Mittelpunkt der Choreografie, die ungestüme wie die behutsame, die reife und die vergehende Liebe.

Die beiden Ersten Solisten Hélène Bouchet und Carsten Jung zelebrieren das große Gefühl zwischen ihnen fantasie- und humorvoll; drei andere Paare verstricken sich in ihr kompliziertes Beziehungsgeflecht, bis sie die Übersicht zu verlieren scheinen; und der Protagonist, der den Reigen zu Beginn eröffnete, erlebt mit einer ihm zugewandten jungen Frau (Mayo Arii) eine meditativ-bewegte Gemeinsamkeit. John Neumeier offenbart eine Liebe zu kleinen tänzerischen Gesten. Ein Beispiel: Die aneinander gelegten Handflächen eines Paares steigen in die Höhe, der kürzere Arm der Tänzerin macht an einem gewissen Punkt eine weitere Steigung unmöglich, sodass der längere Arm ihres Partners den Abschluss der Bewegung als Impuls allein vollenden muss. Für „Turangalîla“ kreierte der Choreograf eine gänzlich neue Tanzsprache; ohne an eine Handlung gebunden zu sein, ist sie dennoch hochemotional, zeichnet sich durch eine Präzision in kleinen und kleinsten Details aus und strahlt durch subtilen Bewegungswitz.

Einige der zwischenmenschlichen Begegnungen finden auf höherer Ebene im Bühnenraum ihre Entsprechung, wiederholen sich dort wie ein Echo: entweder auf der runden Plattform, die mitten über dem Orchester schwebt, oder auf einer Art Balkon, der die gesamte Bühnenbreite im Hintergrund einnimmt. Das Licht, ebenfalls in der Regie von John Neumeier, wird derart differenziert eingesetzt, dass es sich zum unkörperlichen Gegenspieler der Tänzer entwickelt, der Räume erobern, aber eben auch verschließen kann.

Olivier Messiaens Komposition, entstanden zwischen 1946 und 1948, ist ein Musikstück für großes Orchester, Klavier und Ondes Martenot. Letztgenanntes Instrument zählt zu den ersten elektronischen Musikinstrumenten des 20. Jahrhunderts und wurde aufgrund seines sphärischen Klanges häufig für Soundtracks von Science-Fiction-Filmen eingesetzt. Auch als herausragende Klangfarbe, eingebettet in das Orchester, suggeriert es surreale Erfahrungsebenen.

Der Choreograf John Neumeier scheint dem Komponisten Olivier Messiaen auf einer spirituellen Ebene begegnet zu sein, selten verschmolz eine Choreografie schlüssiger mit Musik, ohne ihr zu nahe zu treten.

Lange schon hatte John Neumeier den Wunsch gehegt, die „Turangalîla-Sinfonie“ um Tanz zu bereichern, doch konnte er weder zu Lebzeiten des Komponisten noch nach dessen Tod die Genehmigung von der Witwe erhalten. Erst der Fürsprache von Kent Nagano – seit 2015 Generalmusikdirektor an der Hamburger Oper und ein ausgewiesener Messiaen-Experte – gelang es, die Aufführungsrechte für ein Ballett zu bekommen. In der Uraufführung leitete der Star-Dirigent selbst das Philharmonische Staatsorchester, in den stillen Momenten zwischen den einzelnen Sätzen immer den Blick auf die Tänzer gerichtet.

Olivier Messiaen bezeichnete seine „Turangalîla-Sinfonie“ als Freudenhymne. John Neumeiers Ballett ist die Steigerung dessen: eine neunzigminütige Feier des Lebens und der Liebe.

[Dagmar Ellen Fischer]

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Das Instrument Ondes Martenot

Ein Ondes Martenot klingt nach unendlichen Weiten. Das Instrument spielt in der Turangalîla-Sinfonie quasi die erste Geige: Es sieht aus wie die kleine Schwester vom Klavier, ist aber klanglich einem Streichinstrument näher. Seinen Namen hat es vom Erfinder Maurice Martenot; dem Musiker aus Paris kamen beim Einsatz als Funker im Ersten Weltkrieg seltsame Töne und Geräusche über Kopfhörer zu Ohren, und die wollte er auch für die Musik nutzen. 1928 stellte er seine Erfindung vor: eines der ersten elektronischen Musikinstrumente!

Weltweit gibt es nur ungefähr 25 Ondisten, die auf Sinfonie-Niveau spielen. Eine von ihnen ist die Französin Valérie Hartmann-Claverie, die als Gast nach Hamburg eingeladen wurde, um mit den Philharmonikern und Kent Nagano das musikalische Werk einzustudieren. Im Alter von 13 Jahren machte sie zufällig die Bekanntschaft mit dem exotischen Tasteninstrumenten. Aus Neugier wurde bald Faszination, und seither hat sie ihr „ganzes Leben mit ihm verbracht“, wie die Virtuosin es nennt. Ihren ersten Unterricht erhielt sie von Jeanne Loriod, der Schwägerin des Komponisten Olivier Messiaen.

Hartmann-Claverie mag die große Vielfalt an Klängen zwischen Geige und Gong, zu denen ein Ondes Martenot fähig ist. „Das Instrument fühlt sich an wie ein Teil meines Körpers, das Musizieren ähnelt dem Singen,“ sagt die sympathische Musikerin, die 1953 in Paris zur Welt kam. Und während die Finger ihrer rechten Hand über die Tasten fliegen, bedient die linke ein kleines Kästchen, mit dem sie Lautstärke und Klangfarbe bestimmen kann. Das Spannendste jedoch ist der Ring, den sie über den Zeigefinger ihrer rechten Hand streift: So kann sie bruchlos von einem Ton zum nächsten wechseln und genau jenen gleitenden Sound erzeugen, der so typisch ist für eine Assoziation von Schwerelosigkeit – und das passt zum Raumschiff im Weltall ebenso wie zum Schwerkraft überwindenden Ballett.

[Dagmar Ellen Fischer]

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„Aspekte der Kreativität“ von jungen Choreografen

Die beiden Abende, die während der Hamburger Ballett-Tage traditionell für ein Gastspiel reserviert sind, wurden in diesem Jahr von heimischen Akteuren gestaltet. „Aspekte der Kreativität“ seien „essentiell für den Tanz“, erläuterte John Neumeier in seiner einleitenden Moderation, so wie es auch für die Tänzer seines Ensembles von großer Bedeutung sei, sich kreativ zu äußern. Im Frühjahr gab es in der Opera stabile für alle Kreativen des HAMBURG BALLETT Gelegenheit, ihre kurzen Werke einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen. Für das Programm auf der großen Bühne der Staatsoper hatte der Hamburger Ballettintendant nun eine Auswahl vorgenommen, er stellte Ergebnisse aus diesem und dem vergangenen Jahr zusammen – heraus gekommen ist ein „Entdeckungsabend“ von dreistündiger Dauer und enormer Vielfalt.

Léa Mercurol choreografierte für vier Frauen und einen Mann „Self Tensions“ zu bekannter Tango-Musik von Astor Piazolla. „Bist Du wirklich hier?“ fragt Ziyue Liu; die Asiatin zählt zu den auffälligen Persönlichkeiten der diesjährigen Absolventenklasse, in ihrem Stück agiert ein einzelner Mann mit einer schwarzen Stoffbahn in einem diagonalen Lichtkorridor in absoluter Stille, bevor Musik und weitere Tänzer den Raum öffnen und erobern. Gleich im folgenden Stück tritt die Choreografin als Tänzerin auf, die sich zwischen zwei Männern behaupten muss, in „Complexe Desire“ von Ricardo Urbina, akustisch begleitet durch einen mitunter geflüsterten Text in englischer Sprache. Ein „Ultimatum“ setzt Filip Clefos zur Musik gleichen Titels, sieben Tänzer bewegen sich in faszinierender Weise mysteriös in relativer Dunkelheit. „I Giorni e le Notti“ ist ein zweigeteiltes Stück von Florian Pohl; zunächst begleitet von eingängiger Musik, dann von einem akustisch verstärkten, tropfenden Geräusch. Florencia Chinellato schuf mit „Bivio“ einen faszinierenden Paartanz für ihre Kollegen Silvia Azzoni und Sasha Riva; die beiden durchlaufen unterschiedliche Beziehungsphasen zu Instrumentalmusik, nach einem Bruch dann zum Gesang einer Frauenstimme, um erneut von Minimal-Music unterstützt zu werden. Schlicht „Solo für zwei“ nennt der Solist Konstantin Tselikov sein Duett für Madoka Sugai und Alexandr Trusch und zwei Stühle: Zunächst hat jeder der beiden durch ein Solo die ungeteilte Aufmerksamkeit des Publikums, erst später erweitern sie ihren Bewegungsradius und tanzen zeitgleich raumgreifend. Yuka Oishi, ehemalige Solistin des HAMBURG BALLETT und inzwischen frei schaffende Choreografin, kreierte für die beiden Ersten Solisten Silvia Azzoni und Alexandre Riabko ein dreigeteiltes Werk mit dem Titel „Ourobos“: Zu Beginn tanzen die beiden in Staccato-Bewegungen wie Puppen einer Spieluhr; im mittleren Teil wirken sie wie entfesselt und befreit, um dann im letzten Abschnitt gemeinsam zu ruhiger Harmonie zu finden. Der letzte Beitrag im ersten Teil des Abends stammte von Marcelino Libao, unter dem Titel „#theStruggleisReal“ erklingt ein gesprochener englischer Text, der sich mit der wachsenden Vereinsamung der Menschen im Computer-Zeitalter beschäftigt; eine silberne Skulptur – ein niedriger Baum mit Ästen und Dornen – wird zu einer Art Blitzableiter für die acht Tänzer, die sich nach und nach ihrer Jacken und Hosen entledigen, um sie auf die Skulptur zu schleudern.

Stand die erste Hälfte des Abends unter der Überschrift „Beziehungen“, so wurde der nächste Abschnitt „Ballette des Abschieds“ betitelt, und unter diesem wurden vier längere Werke zusammen gefasst.

Aleix Martinez, Solist im HAMBURG BALLETT, kreierte ein „Kleines Requiem“ zur gleichnamigen Musik von Henryk Górecki; 17 Kollegen und acht Schaufenster-Puppen teilen sich die Bühne, einer der Plastik-Körper hängt kopfüber von oben herab. Im Mittelpunkt steht ein Paar, verkörpert von Patricia Friza und Marc Jubete. Der Erste Solist Edvin Revazov schuf mit „Anima“ ein Ballett mit meditativem Charakter; eine Art Dschungel wird von Kopf stehenden Wesen gebildet, die sich später in Ganzkörperkostümen bewegen, mitten unter ihnen das Paar Anna Laudere und Dario Franconi. „Oratio“ nennt Kristína Borbélyová ihr Stück, das mit einer Frau beginnt, die mit einem Herzen zunächst lange nur da sitzt, während das von Kampfkunst inspirierte Stück seinen Lauf nimmt. Den Abend beendete ein Werk von Ensemble-Tänzer Marc Jubete mit dem Titel „Metamorphosis“ zu Musik von Philip Glass, live gespielt vom Pianisten Richard Hoynes am Flügel auf der Bühne; er integriert alle am Abend tanzend Beteiligte – ihre Rollen nennt er „die Seelen“.

In vielen der Werke öffnet sich ein ganzer eigener Kosmos an Ideen, die sich ihren Weg zum Publikum bahnen.

[Dagmar Ellen Fischer]

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Die 42. „Nijinsky-Gala“

Am Ende hatten sie alle rote Nasen: Die Tänzer des HAMBURG BALLETT verwandelten sich im Finale der Nijinsky-Gala in Clowns! Zuvor waren sie schon höchst wandlungsfähig als König, Schwan oder personifizierter Tod aufgetreten: „Portraits in Tanz und Musik“ hieß das Motto des fünfstündigen Abends zum Abschluss der Saison in der Staatsoper, wie immer souverän moderiert von John Neumeier.

Der Hamburger Choreograf porträtierte schon so manche (historische) Figur in seinen Werken: Ludwig II. von Bayern und der Komponist Tschaikowsky verschmelzen in „Illusionen – wie Schwanensee“ zu einer unglücklichen Künstlerpersönlichkeit, und das „Fenster zu Mozart“ skizziert den Menschen wie den Musiker. In „Désir“ entwirft John Neumeier ein Porträt der Tänzerin Violette Verdy, die im Februar dieses Jahres starb; der Choreograf erinnerte sich an die erste Zusammenarbeit 1972 im kanadischen Winnipeg, als sie die Rolle der Luise in Neumeiers „Der Nußknacker“ übernahm. Wenig später bat sie den Choreografen um einen Pas de deux für sich und ihren Tanzpartner; John Neumeier kreierte „Désir“ für die beiden, doch tragischerweise verletzte sich Violette Verdy, so dass sie das ihr gewidmete Werk bei der Uraufführung nicht tanzen konnte – und tatsächlich hat sie den für sie gestalteten Part auch später nie getanzt. Wenn nun die Erste Solistin Silvia Azzoni in ihre Rolle schlüpft, lässt sie die Persönlichkeit Violette Verdys durchscheinen.

Der gesamte Mittelteil war John Neumeiers Freund und Landsmann Leonard Bernstein gewidmet, für den der Choreograf mit seinen „Bernstein Dances“ eine getanzte Hommage schuf.

Als Gäste tanzten die internationalen Ballett-Stars Alessandra Ferri und Alina Cojocaru, Herman Cornejo aus New York und Tamara Rojo aus London. Es gab getanzte Porträts der Modern Dance-Ikone Isadora Duncan, der rätselhaften Mata Hari – und am Ende Standing Ovations für alle!

[Dagmar Ellen Fischer]

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Kurznachrichten

Die Choreologin Susanne Menck verstarb am 14. Juni dieses Jahres. 1973 hatte John Neumeier die gebürtige Hamburgerin während seiner Arbeit mit dem NATIONAL BALLET OF CANADA in Toronto kennen gelernt, seit 1979 gehörte sie zum Team des HAMBURG BALLETT.

Während des diesjährigen Internationalen Sommerfestivals auf Kampnagel gibt es drei besondere Tanzveranstaltungen:

Kampnagel, Jarrestr. 20, Tel. 27 09 49 49

Die getanzten Abenteuer im Schattenland sind sicher noch in guter Erinnerung. Nun kommt „Shadowland II“ der vielfach preisgekrönten US-amerikanischen Company PILOBOLUS als Gastspiel nach Hamburg: In einem dunklen Lagerhaus, im Inneren einiger Kisten leben fantastische Kreaturen von beeindruckender Schönheit. Ein Wärter soll diese Kisten bewachen, doch stattdessen findet er gemeinsam mit einer jungen Frau Zugang zum Leben der Schatten-Figuren und damit zu einer verbotenen Welt.

6.-18.9., tgl. außer MO 20 Uhr, SA auch 15 Uhr, SO 14.30 und 19 Uhr; keine Vorstellung am 9.9., Karten 39,90-69,90, Tel. 47 11 06 33.

Die neue Spielzeit auf Kampnagel wird am 6. Oktober 2016 mit „Gala“ eröffnet, einer Choreografie von Jérôme Bel, in der auch Tänzer der lokalen Hamburger Szene mitwirken.

[Dagmar Ellen Fischer]

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Weitere aktuelle Veranstaltungshinweise

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Letzte Aktualisierung: 18.11.16, [ddd]