Olivia Betteridge und Charlotte Larzelere erhielten den Dr.-Wilhelm-Oberdörffer-Preis
Der Interimistische Künstlerische Ballettdirektor Lloyd Riggins und der geschäftsführende Ballettbetriebsdirektor Nicolas Hartmann kommentieren die beiden Auszeichnungen wie folgt:
„Die in San Antonio, Texas, geborene Solistin Charlotte Larzelere steht für die stilistische Offenheit und Wandlungsfähigkeit des Hamburg Ballett. Geprägt durch ihre Zeit beim Bundesjugendballett und seit 2018 in der Compagnie, vereint sie technisches Können mit ausgeprägter Bühnenintelligenz. Im Neumeier-Repertoire brillierte sie als Manon in Die Kameliendame und in der Titelpartie von Die kleine Meerjungfrau. In den Werken von William Forsythe und Aszure Barton des Ballettabends SLOW BURN überzeugte sie durch Präzision und Musikalität.
Die in Westmead, Australien, geborene Solistin Olivia Betteridge schloss ihre Tanzausbildung an der Ballettschule des Hamburg Ballett ab und wurde 2017 vom Hamburg Ballett engagiert. Sie beeindruckt durch exzellente klassische Technik, hohe Musikalität und natürliche Bühnenpräsenz. In der Titelrolle von Bournonvilles La Sylphide zeigte sie ihre feinsinnige Eleganz, als Marie in Neumeiers Der Nussknacker große Spielfreude. Rollen wie Kalypso in Odyssee, Olympia in Die Kameliendame sowie Soli in Werken von George Balanchine, Pina Bausch und William Forsythe belegen ihre außergewöhnliche Vielseitigkeit.
Die Preisträgerinnen Olivia Betteridge und Charlotte Larzelere sind herausragende Beispiele „Hamburger Tänzerinnen“. Sie tanzen aus Freude – und zugleich, weil das Tanzen ihr innerstes Selbst ist. Dieses Wesen zeigt sich in außergewöhnlicher Vielseitigkeit, großem Talent und einzigartigen Bühnenpersönlichkeiten. Sie sind großzügig, zutiefst menschlich und starke kreative Kräfte im Ballettstudio. Beide verkörpern, wer wir sind – und wer wir sein wollen.“