Auf diesem Wege sende ich Ihnen und Euch einen herzlichen Weihnachtsgruß mit den besten Wünschen zum neuen Jahr. Den gemütlichen und geselligen Abend im Hotel Baseler Hof habe ich in sehr guter Erinnerung, kann aber bedauerlicherweise aus familiären Gründen nicht an der diesjährigen Weihnachtsfeier teilnehmen. Es ist manchmal schwer, eine Familie mit zwei kleinen Kindern und zwei berufstätigen Eltern mit Beruf und Ehrenamt in Einklang zu bringen.
Rückblickend haben wir ein etwas stürmisches Jahr hinter uns. Es hat mich betroffen gemacht, dass die Wogen rund um Demis Volpi und das Hamburg Ballett nicht nur in Presse und Politik so hochschlugen. Gerade die Zusammensetzung unseres Vereins zeigt ein hohes Maß an Zuneigung zur Tanzform Ballett im Allgemeinen und zur Tanzsprache von John Neumeier im Besonderen. Den Übergang von einer langjährigen, gefestigten Ära in eine Zeit der Fortführung, Weiterentwicklung und Innovation hätte ich mir reibungsloser gewünscht; das Ausbalancieren von Tradition und Erneuerung erfordert Wertschätzung, Geduld und Toleranz. In meiner Wahrnehmung sind wir ein vielfältiger, leidenschaftlicher Verein, der im positivsten Sinne über Kunst und Geschmack streiten kann. Daher hoffe ich, dass die Krise des letzten Jahres keine zu großen Schatten wirft.
Zuversichtlich blicke ich auf das nächste Jahr und freue mich auf ein vielseitiges Programm. Wie schön ist es, dass wir gemeinsam Proben besuchen, einzigartige KünstlerInnen-Interviews sowie Gesprächsrunden erleben und auf Kartenkontingente zugreifen können. Zusammen mit den Reisen sind das einmalige Einblicke in die wunderbare Welt des Tanzes. Das beigefügte künstlich erzeugte Bild kann kein Erleben der Wirklichkeit ersetzen. Wir sind eben Menschen und keine Maschinen – beim kreativen Schaffen und beim Rezipieren.
Mein Dank geht an alle, die unseren Verein mit viel Engagement und Einsatz nicht nur am Leben erhalten, sondern auch mit Leben füllen.
Eine schöne Weihnachtsfeier und eine besinnliche Weihnachtszeit,
Delf Dietmar Danckwerts